4 häufige Irrtümer in Bezug auf CBD Öl

Obwohl CBD bereits in der breiten Öffentlichkeit angekommen ist, gibt es immer noch ein paar Dinge, die für Verwirrung sorgen. Das liegt hauptsächlich an fehlender Aufklärung über Themen wie Cannabinoide oder die Funktionsweise des menschlichen Endocannabinoid-Systems. Und während die Wissenschaft immer neuere Erkenntnisse sammelt, kommt die öffentliche Diskussion darüber eher langsam voran.

Irrtum 1: CBD-Öl ist ein Allheilmittel

Obwohl Cannabidiol ein großes medizinisches Potenzial besitzt, kann CBD keineswegs als Allheilmittel für verschiedene Krankheiten und Beschwerden bezeichnet werden. CBD-Öl ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit therapeutischen Eigenschaften, die nützliche Auswirkungen haben oder Beschwerden lindern können. „Heilen“ ist jedoch eine ganz andere Sache.

Es wäre nicht gerecht, CBD als Heilmittel zu bezeichnen. Das trifft zwar in gewisser Weise zu, hängt aber auch mit den Erwartungen von Patienten, die verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Behandlungsmethode für schwere Erkrankungen sind, zusammen. Von Wirk- oder Heilversprechen sollte bei CBD abgesehen werden.

Die medizinischen Eigenschaften von CBD, wie die Linderung von Schmerzen oder Angst, dienen außerdem eher der Symptombehandlung. Cannabidiol besitzt ohne Frage interessante Eigenschaften, aber es ist wichtig, dass Menschen nicht mit Behauptungen über die allheilende Wirkung in die Irre geführt werden.

Irrtum 2: CBD-Öl ist psychoaktiv

Falsch! Für viele Menschen ist klar, dass CBD eine psychoaktive Wirkung haben muss. Schließlich ist es ein Cannabinoid der Hanf- bzw. Cannabispflanze. Stattdessen sorgt ein anderer Wirkstoff für die bewusstseinsverändernde Wirkung: THC.

Der menschliche Körper produziert körpereigene Cannabinoide, die im Zusammenspiel mit unserem Endocannabinoid-System wichtige Funktionen regulieren und den Organismus im Gleichgewicht halten. Die sogenannten Phytocannabinoide können verschiedene Reaktionen bewirken, die von Wissenschaftlern und Ärzten immer noch erforscht werden. Eine Sache ist aber sicher, CBD ist nicht psychoaktiv.

Irrtum 3: CBD stammt nicht von derselben Pflanze wie THC

Die Cannabis-Familie ist ziemlich groß und vielfältiger, als man auf den ersten Blick erwarten könnte. Cannabis Indica und Cannabis Sativa sind Bezeichnungen für eine bestimmte Genetik der Pflanze. Sie beziehen sich auf Ursprung, Aussehen und Wirkung. Sativa- oder Indica-Pflanzen enthalten in der Regel einen hohen Gehalt des psychoaktiven Cannabinoids THC. Das bedeutet nicht, dass diese Pflanzen keine anderen Cannabinoide bilden. Sie enthalten sehr wohl auch CBD, CBN und andere Verbindungen, die aber in einer weitaus geringeren Konzentration vorkommen. Cannabis Ruderalis ist eine Gattung der Hanfgewächse, die von Natur aus wenig THC enthalten und in der Natur vorkommen.

Das bei uns erhältliche CBD stammt aber von zertifizierten Hanfpflanzen, die einen vernachlässigbaren THC-Gehalt besitzen. Es gibt also Sorten die über die Jahre mit einem höheren CBD-Anteil gezüchtet wurden und bei denen dafür der THC Gehalt so gering ist, dass der Anbau in den meisten Ländern zu industriellen Zwecken, zur Gewinnung von Hanfsamen, Fasern oder für die Extraktion von CBD etc. möglich ist.

Irrtum 4: CBD-Öl ist illegal

Da CBD nicht psychoaktiv ist, gilt es in so gut wie allen Ländern der Erde als legal. Bereits vor einiger Zeit hatte die EU die sogenannte Novel Food Verordnung eingeführt. Als Novel Food gelten bestimmte Lebensmittel, die vor einem bestimmten Datum noch nicht verkauft wurden. Trotz der Unklarheiten in der Umsetzung der Regelung will Österreich zum Beispiel Backwaren oder andere Lebensmittel mit CBD in Zukunft verbieten. Ähnliche Probleme haben deutsche Anbieter von CBD-Blüten, die beispielsweise als Tee verkauft werden. Denn die Weitergabe von Blüten, egal wie hoch der THC-Gehalt ist, ist in Deutschland nur zu industriellen Zwecken erlaubt. Des Weiteren muss ein Missbrauch ausgeschlossen werden können.

CBD-Öl ist bisher weder als Novel Food eingestuft worden, noch fällt es unter Bestimmungen für die industrielle Weitergabe. Als Nahrungsergänzungsmittel ist CBD frei verkäuflich.

Sich mit Fehlinformationen und Irrtümern auseinanderzusetzen und die Wirkungsweise von Cannabinoiden zu verstehen, ist ein wichtiger Punkt im Umgang mit CBD. Letztendlich ist Verständnis auch immer das Ergebnis von Bildung und Aufklärung.

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