Pura Vida CBD Tee mit 4% CBD

Pura Vida CBD Tees mit 4% CBD ist in Deutschland frei verkäuflich und kann wie normaler Tee konsumiert werden. Im Gegensatz zu medizinischem Cannabis ist er weitestgehend frei von Tetrahydrocannabinol (THC).

THC kann in Spuren vorkommen, der THC-Wert darf bei Nutzhanf jedoch 0,2 % nicht überschreiten. Nutzhanf wird vor allem zur Gewinnung von Hanffasern verwendet. Zur Herstellung der CBD-Rohstoffpaste wird die Blüte genutzt. Weitere Produkte aus Nutzhanf sind Hanfsamen, fettes Hanföl und ätherisches Hanföl. In letzter Zeit wird der Nutzhanf auch für die Herstellung von CBD-haltigen Produkten genutzt. Im Nutzhanf findet sich nämlich das Cannabinoid Cannabidiol (CBD). Dieses fand in den letzten Jahren große Beachtung bei Wissenschaftlern. Zahlreiche Untersuchungen zeigten, dass CBD bei verschiedenen Erkrankungen hilfreich sein kann.

CBD-haltige Arzneimittel sind nur mit ärztlichem Rezept, CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel sind ohne Rezept erhältlich. Im Handel werden letztere meist in Form von öligen CBD-Tropfen angeboten. Eine günstige Alternative hierzu ist die Zubereitung eines Tees aus Nutzhanf. Hierbei muss auf die richtige Aktivierung des Cannabidiols geachtet werden. Dies geschieht mittels der sogenannten Decarboxylierung. Anders als für CBD-haltige Arzneimittel kann für Nutzhanftee keine Kostenübernahme der CBD-Therapie bei der Krankenkasse beantragt werden.

Ein Vorteil des CBD-Tees im Vergleich zu Produkten mit isoliertem CBD: In einem CBD-reichem Tee (oder auch einem Vollspektrum-CBD-Öl) aus Nutzhanf finden sich neben dem CBD noch viele weitere Inhaltsstoffe. Wie israelische Forscher herausfanden, verhelfen diese dem CBD zu einer besseren Wirkung.

Cannabis-Tee aus CBD-reichem Nutzhanf: Aktivierung von CBD mittels Decarboxylierung

Im Nutzhanf findet sich CBD nur teilweise in seiner Reinform, sondern auch als sogenannte Carboxylsäure (CBDA). CBDA ist im Vergleich zu CBD relativ wirkungslos. Für eine optimale Wirkung sollte CBDA vor der Anwendung deshalb zu CBD umgewandelt werden. Der dafür notwendige Prozess heißt Decarboxylierung.

Bei oder vor der Teezubereitung müssen die Inhaltsstoffe aktiviert werden.

Die vollständige Decarboxylierung von CBDA wird durch Hitze erreicht. Nutzhanftee sollten hierfür lange genug Hitze ausgesetzt werden. Generell gilt: Bei niedrigen Temperaturen wird eine längere Zeit benötigt als bei höheren Temperaturen. Für die Decarboxylierung sind zwei verschiedene Methoden anwendbar. Bei der einen (Erhitzen im Backofen) geschieht die Decarboxylierung vor der Teezubereitung, bei der anderen währenddessen.

Teezubereitung

Für eine Portion Tee wird ein gehäufter Teelöffel mit 1/3 Liter Wasser und etwas Fett (zum Beispiel ein Teelöffel Sahne oder Kokosfett) eine Stunde lang bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme gekocht. Das CBD wird nach der Decarboxylierung vom Fett gebunden und kann dann besser aufgenommen werden. Um den Arbeitsaufwand zu minimieren können Sie eine größere Menge Tee kochen und diese im Kühlschrank für bis zu drei Tage lang aufbewahren. Unser Tipp für mehr Terpene im Tee: Nach dem Kochen kann dem Tee noch etwas Nutzhanf hinzugefügt werden, der dann bei geschlossenem Deckel noch 15 Minuten ziehen sollte. So gelangen auch verschiedene Terpene des Hanfs in den Tee, die sich während des Kochvorgangs verflüchtigt haben.

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CBD soll Verboten werden

Gefahr für CBD in Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln

Nur noch zum Kopfschütteln ist das aktuelle Thema rund um CBD in Deutschland.

Während die Weltgesundheitsorganisation WHO darüber nachdenkt, CBD ganz von dem Markt zu streichen, werden in Deutschland seit Monaten CBD Blütenhändler strafverfolgt und ihre Ware beschlagnahmt.

Ende März hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL eine öffentliche Stellungnahme zu Cannabidiol in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln veröffentlicht.

Im April fand eine Sitzung der Arbeitsgruppe Novel Food der Europäischen Kommission und der Europäischen Lebensmittelaufsichtbehörde EFSA statt.

Zu den Inhalten ist bis her noch nichts bekannt.

Da die Novel Food Verordnung sich auf neuartige Lebensmittel ab 1997 bezieht, wird nun versucht, Beweise für die Verbreitung von Cannabinoiden in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln vor dem Stichtag der Veröffentlichung der Verordnung zu finden.

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Ist Cannabidiol wirklich Novel Food ?

Nachdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel sich (BVL) am 20. März den Verkauf von Cannabidiol in Lebensmitteln für nicht zulässig erklärt hat, haben sich Interessenvertreter der Nahrungsmittelherstellung in Europa nun dazu geäußert. Die European Industrial Hemp Association (EIHA) hat die Erklärung des BVL am 11. April mit einer 10-Seitigen Erklärung ihrerseits beantwortet. In diesem wird die Haltung des BVL gegenüber CBD als seltsam und unverständlich beschrieben.

Cannabidiol in Lebensmitteln soll unzulässig sein

Die EIHA kritisiert dabei scharf, dass der Anbau des Nutzhanf und die Herstellung der CBD-Produkte legal sind, diese aber dann doch öffentlich als illegal eingeordnet und diskriminiert werden, wenn sie in den Regalen stehen und der Endkunde sie kaufen will. Dies fördere unter anderem auch eine Verwechslung der Zielgruppen, Gesundheits-Nutzer und Cannabiskonsumenten. Daher fordert die EIHA die Verbraucherschutzbehörde dazu auf, ihre Erklärung diesbezüglich zu überarbeiten. In der Erklärung des BVL heißt es, man wisse nicht, in welchem Fall CBD in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln vermarktbar wäre. Man sei der Ansicht, dass CBD-haltige Produkte grundsätzlich entweder eine Zulassung als Lebensmittel oder als neuartiges Lebensmittel, also Novel Food, benötigen, bevor man sie vermarkten dürfe.

Der Handel mit Nutzhanfprodukten muss frei von Beschränkungen sein

Das Ziel der Organisation EIHA ist es, den Handel mit Cannabidiol in der Europäischen Union von den Restriktionen zu befreien. Dies betrifft nun insbesondere den Status von CBD als Novel Food. Dieser Begriff wurde in der EU 1997 eingeführt mit der gleichnamigen Verordnung. Diese besagt, dass Nahrungsmittel, die ab 1997 neu in den Markt eingeführt werden, als neuartiges Lebensmittel gelten und bestimmte Zulassungsverfahren durchlaufen müssen. Wenn also Lebensmittel vor 1997 in den Mitgliedstaaten der EU nicht von einer größeren Menschengruppe verzehrt worden sind, sind sie laut Verordnung Novel Food. Das eigentliche Ziel dieser Verordnung sollte sein, genetisch manipulierte oder synthetisch hergestellte Lebensmittel zu prüfen, bevor sie in der EU gehandelt werden dürfen.

Hanf wird in Europa schon lange verwendet

Hanf aber ist dem europäischen Verbraucher nicht neu, auch nicht im Bereich der Nahrung, daher sollte es dafür keiner speziellen Zulassungen bedürfen. Die EIHA hat sich um wissenschaftliche Belege bemüht, die beweisen, dass in Europa seit langem Hanfpflanzen als Quelle für Nahrung verwendet werden. Die Interessengemeinschaft warnt davor, dass die Restriktionen des BVL gegen Nutzhanfprodukte, speziell Hanfextrakte, die neu gewachsene Wirtschaft empfindlich stören. Die Novel Food Verordnung soll genmanipulierte oder synthetische Lebensmittel kontrollieren, nicht Naturprodukte behindern, die seit langem verwendet werden.

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Cannabinol – Großes Potential in geringer Konzentration

Von den über 80 Cannabinoiden, die in Cannabis enthalten sind, haben es bis heute nur zwei ins Rampenlicht geschafft, und werden von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. THC war das erste, das für die Forschung, aber auch für Konsumente, die Cannabis zum Genuss gebrauchen, von Interesse war. Mittlerweile ist Cannabidiol (CBD) immer mehr in den Mittelpunkt gerückt, auch die Medizin zeigt wachsende Bemühungen seine pharmakologische Wirkung zu erkunden, vor allem, weil es nicht high macht, also keine psychoaktiv Eigenschaften aufweist.

Durch die rechtliche Situation wird die Popularität von CBD in der Gesellschaft außerdem begünstigt, da Produkte, die es beinhalten legal auf dem Markt verfügbar sind, während THC sich nach wie vor auf dem Schwarzmarkt verstecken muss. Insgesamt haben die weltweiten Liberalisierungen dazu beigetragen, dass die die Wissenschaft, und damit die Menschheit, die Pflanze mit ihren vielen Substanzen etwas genauer unter die Lupe nehmen kann, Cannabinoide und Terpene. Unter diesen befindet sich auch Cannabinol, oder kurz CBN.

Wie entsteht Cannabinol?

CBN ist ebenfalls psychoaktiv, wenn auch in wesentlich geringerem Maß, lediglich etwa ein zehntel des psychoaktiven Potentials von THC hat es. In ihrem Ursprung gehen viele Cannabinoide auf Cannabigerolsäure (CBGA) zurück, die von den Enzymen (Synthasen), die die Pflanze natürlich produziert, in Cannabinoide umgewandelt werden, darunter Cannabidiol-Carbonsäure (CBDA) und Tetrahydrocannabinol-Carbonsäure (THCA). Durch Hitze und UV-Strahlung wird THCA wiederum umgewandelt in THC, aber auch in CBN. Bei getrocknetem Cannabis kann auch durch Oxidationsprozesse THCA in CBNA konvertiert werden. CBNA wird, analog zum Prozess bei THC(A), durch Licht und Hitze in CBN umgewandelt. Im Verlauf der Herstellung von Haschisch wird beispielsweise auch viel THC zu CBN.

Wie funktioniert CBN?

Anders als THC, welches an CB1-Rezeptoren bindet, hat Cannabinol eher Bezug zum CB2-Rezeptor. CBN hat einen Siedepunkt von 185 Grad Celsius, bei Temperaturen nahe der Raumtemperatur ist es in einem festen, kristallinen Zustand und farblos. Cannabisprodukte mit einem hohen CBN-Anteil werden in ihrer Wirkung als sedierend beschrieben. Cannabinol soll nach neuesten Erkenntnissen einen großen Anteil an der beruhigenden Eigenschaft von Cannabis haben. Will man eine Erhöhung des CBN-Gehalts bei Cannabis vermeiden, so sollte es möglichst nicht lange gelagert werden, und wenn, dann trocken, dunkel und kühl, um die Oxidation auszubremsen. Für Genuss-Konsumenten mögen diese Informationen interessant sein, für ihr Verständnis darüber, warum das eine oder andere Gras mehr oder weniger müde macht. Für den medizinischen Gebrauch ist das Wissen um diese Dinge eine Frage von präziser, zielgerichteter Behandlung. In der Regel wird ein Patient sein Cannabis-Medikament über einen längeren Zeitraum nehmen müssen. Da wäre es nicht hilfreich, wenn er über den Tag ein Medikament einnimmt, welches durch unsachgemäße Behandlung und Lagerung sedierende Wirkungen entfaltet.

Der medizinische Einsatz von CBN

Auf der anderen Seite kann eben auch ein erhöhter CBN-Gehalt gewollt sein, für Patienten, die das Cannabis nachts gegen Schlafstörungen einnehmen. Aber CBN hat medizinisch noch mehr zu bieten, es gilt als antibakteriell und kann in äußerlicher Anwendung gegen Verbrennungen, und auch gegen MRSA-Erreger (Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus) eingesetzt werden, die für schwer zu behandelnde Infektionen verantwortlich sind. CBN regt das Knochenwachstum (z.B. bei Osteoporose, oder nach Knochenbrüchen) an, kann bei Übelkeit und Erbrechen helfen oder Muskelspasmen reduzieren. Auch scheint Cannabinol das Wachstum mancher Tumore zu verringern.

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Cannabidiol ist bei den Massen angekommen

Dass es ein Trend ist, Cannabidiol (CBD) für die Gesundheit oder gegen vielerlei Krankheitssymptome zu verwenden, ist seit wenigen Jahren eine bekannte Wahrheit. Trotzdem haben viele Menschen lange Zeit gedacht, dass man es hier mit einem vorübergehenden Hype zu tun hat, der alsbald wieder in Vergessenheit geraten würde. Wie sich jedoch zeigt, schafft es die CBD-Branche Jahr um Jahr aufs neue, mehr Kunden für sich zu gewinnen. Immer mehr Produkte unterschiedlichster Kategorien füllen die Sortimente von Geschäften und Onlineshops. In Zukunft soll der Markt der CBD-Gesundheitsprodukte nicht nur stabil bleiben, sondern noch weiter wachsen.

Der CBD-Markt wird weiterhin wachsen

Die Ergebnisse einer Umfrage der Marktforschungs-Agentur Cowen & Co. zeigen, dass zum Beispiel in den USA ganze sieben Prozent der Bevölkerung Cannabidiol auf die eine oder andere Art einsetzen. Im Januar hat Cowen & Co. für die Studie 2500 Erwachsene US-Bürger befragt. Der CBD-Markt in den Staaten ist in den letzten zwei Jahren förmlich explodiert. Und nun, nach Inkrafttreten der Farm Bill, die den Nutzhanf legalisiert hat, ist auch in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum zu erwarten. Die Experten von Cowen & Co. gehen davon aus, dass die CBD-Branche in den USA bis zum Jahr 2025 satte 16 Milliarden Dollar erwirtschaften wird. Bis dahin wird erwartet, dass es in den USA über 25 Millionen Verbraucher sein werden, die CBD für die Gesundheit nutzen. Das entspräche zehn Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten.

Regulierungsbehörden wollen den Handel mit Cannabidiol bremsen

Eine Schwächung des wachsenden CBD-Marktes droht allerdings durch die Food and Drug Administration (FDA). Die Behörde will die Vermarktung von CBD-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel in den USA unterbinden. Therapeutisch nutzbare CBD-Arzneien sollen speziell für den vorgesehenen Zweck Zulassungsverfahren durchlaufen müssen. Dies könnte der Branche extremen Schaden zufügen und sie in den nächsten Jahren ausbremsen. Eigenartigerweise laufen diese Regulierungsprozesse den Realitäten von CBD und der öffentlichen Wahrnehmung entgegen. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Unbedenklichkeit von CBD bestätigt.

Auch in Europa drohen CBD Rückschläge durch gesetzliche Beschränkungen

In einigen US-Bundesstaaten sind die Einschränkungen für CBD bereits gängige Realität. Gerade Anfang Februar haben beispielsweise die Regulierungsbehörden in New York begonnen, die Vorstellungen der FDA durchzusetzen. Dort dürfen nun Bäckereien und Restaurants keine Getränke oder Lebensmittel mehr servieren, die CBD beinhalten. Die Staaten Maine und Ohio haben sogar den Verkauf von CBD-Produkte durch den Einzelhandel beschränkt. Ähnliche Restriktionen stehen auch in einigen europäischen Ländern zur Debatte. Österreich will ebenso den Handel mit Cannabidiol begrenzen und für bis zu zwei Jahre durch Zulassungsverfahren blockieren.

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Polizei kontrolliert dm-Kunden und konfisziert ein Cannabis-Produkt — das bringt Drogerien in Erklärungsnot

Der Hanf-Hype ist schon längst in den deutschen Ladenregalen angekommen. Von Shampoo über Tee bis hin zur Hanf-Bratwurst führen Rewe, dm, Rossmann und Co. bereits eine ganze Bandbreite an cannabishaltigen Produkten im Sortiment — in einigen findet sich auch der Stoff Cannabidiol (CBD).

Offenbar ist aber überhaupt nicht klar, ob der Einzelhandel CBD-haltige Lebensmittel verkaufen darf, wie ein kurioser Fall aus dem bayrischen Garmisch-Partenkirchen zeigt.

Die örtliche Polizei hatte dort Anfang April bei einer Kontrolle in der Innenstadt bei einem 31-Jährigen Passanten eine verdächtige Packung gefunden, auf der ein Cannabis-Blatt aufgedruckt war. Schnell stellte sich heraus: Es handelte sich dabei um einen Cannabis-Kaugummi der Marke Taff Inraff, die der Durchsuchte bei der Drogerie dm gekauft hatte. Auch Rossmann führt das Produkt. Hergestellt wird er von der Schweizer Firma Roelli Roelli Confectionary.

Polizei konfisziert Cannabis-Kaugummi von dm

Die Beamten konfiszierten daraufhin die Packung und schalteten das Landratsamt ein. „Soweit uns bekannt, wurde über das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen eine Untersuchung des Produktes eingeleitet“, bestätigte ein Sprecher der örtlichen Polizei gegenüber Business Insider.

Der Fall wurde erst am Montag bekannt, nachdem der „Münchner Merkur“ darüber berichtete. Inzwischen wird die Angelegenheit laut der Zeitung vom Gesundheitsamt untersucht.

Das Problem: Laut Packungsangaben beinhaltet jeder Kaugummi fünf Milligramm des Stoffs CBD, pro Packung kommt man damit auf rund 70 Milligramm CBD. Die Substanz verursacht keinen Rausch, soll aber eine entspannende Wirkung haben.

CBD-Lebensmittel nicht verkehrsfähig — und trotzdem stehen sie im Regal

Nach Einschätzung des Bundesamts für Verbraucherschutz ist Cannabidiol in Lebensmitteln und in Nahrungsergänzungsmitteln allerdings nicht verkehrsfähig — und der Verkauf somit nicht erlaubt. Hintergrund ist die Novel-Food-Verordnung der EU, die für neuartige Lebensmittel eine Zulassung vorschreibt. Bei dem CBD-Extrakt handelt es sich der Interpretation der Behörde zufolge — anders als bei Hanfsamen, Hanföl oder Hanfmehl — um ein neuartiges Erzeugnis.

Die Verordnung dürfte dm und Rossmann bekannt sein: Nach einem Bericht von „Report Mainz“ im März nahmen die Drogerien CBD-haltige Öle und Tabletten aus dem Sortiment.

Warum der Cannabis-Kaugummi weiterhin online und in den Filialen von dm und Rossman erhältlich ist (Stand 30. April 2019), bleibt unklar. Der Gründer der Firma Roelli Roelli Confectionary, Andreas Roelli, begründete diesen Umstand mit einer Sondergenehmigung, zu der er sich nicht näher äußern könne. In einem Schreiben an Business Insider bekräftigte er, dass die Produkte in der Schweiz und in der EU legal und verkehrsfähig seien. „Die entsprechenden Gutachten liegen vor. Die Gründe dafür beinhalten aber wettbewerbsrelevante Informationen, die wir hier nicht preisgeben können.“

Auf eine entsprechende Anfrage von Business Insider antwortete dm-Marketingchef  Sebastian Bayer: „Aus unserer Sicht gibt es aktuell keinen Grund, das Produkt als bedenklich oder nicht verkehrsfähig einzustufen. Sollte sich an dieser Einschätzung etwas ändern, werden wir natürlich entsprechend reagieren.“ 

Neben den Kaugummis listet dm weiterhin online auch CBD-Öl und CBD-Kapseln. Bei Rossmann sind diese hingegen von der Seite verschwunden. Rossmann reagierte bisher nicht auf die Anfrage von Business Insider.

Verbraucherschützer warnen vor CBD-Produkten

Auch wenn CBD an sich in der Regel nicht gesundheitsgefährdend ist, warnen Verbraucherschützer vor dem Kauf. „Produkte, die mit CBD beworben werden, würde ich derzeit meiden“, sagte Angela Clausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW, zu Business Insider. Denn: Sie seien entweder nach der EU-Verordnung nicht verkehrsfähig und damit nicht erlaubt, oder aber eine Mogelpackung.

„Viele Produkte sind inzwischen vom Markt verschwunden. Andere Händler haben Hanföle auf den Markt gebracht und CBD auf die Verpackung geschrieben — das ist natürlich irreführend“, so Clausen. CBD-Öl wird nachgesagt, eine entspannende und entzündungshemmende Wirkung zu haben. In der Drogerie ist es deshalb oft im Pharmazeutika-Regal zu finden. Eindeutig wissenschaftlich nachgewiesen ist die heilende Wirkung von CBD allerdings nicht.

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Krebsforscher fordern Verbot des Heilpraktiker-Berufs

Drei Krebspatienten sind bei einer umstrittenen Therapie gestorben. Der Fall löst eine Debatte über die Grenzen des Heilpraktikerberufs aus.

Für den Tod von drei Krebspatienten soll ein Heilpraktiker aus Moers verantwortlich sein:

Der 61-Jährige steht ab dem heutigen Freitag vor dem Landgericht Krefeld. Laut Anklage hatte er den schwerkranken Patienten in seinem „Biologischen Krebszentrum“ in Bracht Ende Juli 2016 eine Infusion mit einem experimentellen Wirkstoff verabreicht.

Ein Fehler beim Abwiegen soll zu einer Überdosis geführt haben. Der Fall sorgt erneut für eine Diskussion über die Ausbildung von Heilpraktikern, die in Deutschland bislang kaum reguliert ist. Experten fordern, den Heilpraktikerberuf „ganz zu verbieten oder zumindest so stark einzuschränken, dass beispielsweise Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten nicht mehr behandelt werden dürfen“, erklärt Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. „Heilpraktiker bieten in aller Regel Therapieverfahren an, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist.“

Hinzu komme, dass Heilpraktiker keiner standardisierten Ausbildung unterworfen werden. „Sie müssen nachweisen, dass sie bestimmte medizinische Grundkenntnisse haben und die im Heilpraktikergesetz aufgeführten Grenzen für ihre Tätigkeit kennen. Die Ausgestaltung der Prüfung hängt stark vom Amtsarzt ab, der sie durchführt.“ Meist handelt es sich um einen Multiple-Choice-Test und eine mündliche Prüfung. Darüber hinaus wird kein Ausbildungsnachweis gefordert, es genügt ein Hauptschulabschluss. Auch eine Pflicht zu Fortbildungen gibt es nicht.

„Man kann nicht sicher sein, dass alle Heilpraktiker über ein ausreichendes medizinisches Grundwissen verfügen“, sagt Weg-Remers. „Und ob sie erkennen können, wann sie einen Patienten besser an einen Arzt verweisen.“ Heilpraktiker wehren sich gegen „Rechtfertigungsfalle“ Dass ein ganzer Berufsstand wegen eines „kompletten Einzelfalles“ in die „Rechtfertigungsfalle gerät“, ärgert Ulrich Sümper, Präsident des Bundes Deutscher Heilpraktiker. „Was der Kollege aus Moers gemacht hat, hat mit uns nichts zu tun.“ Heilpraktiker seien natürlich einer ganzen Reihe von Vorschriften und Gesetzen unterworfen.

Es sei klar nicht erlaubt gewesen, den Patienten den Stoff 3-Brompyruvat zuzuführen. Die Substanz sei zwar nicht verboten, aber „alles was ich daraus herstelle, ist sofort anzeigepflichtig. Das ist sicher keine Grauzone.“ Er lässt keinen Zweifel: „Schulmedizin ist in der Krebstherapie der Standard.“ Wenn einzelne Heilpraktiker Krebstherapien als Alternative verkaufen, „geht uns der Hut hoch“, sagt Sümper. Der Verband gehe gegen solche Schwarzen Schafe vor. Tatsächlich geraten jedoch auch populäre Angebote in Konflikt mit der Schulmedizin.

Etwa jede zehnte Anfrage beim Krebsinformationsdienst zielt auf begleitende oder alleinige „alternative“ Therapien.

Über 150 dieser Methoden hat der Krebsinformationsdienst gesammelt, einige stuft er als bedenklich oder sogar als gefährlich ein.

So können Johanniskrautmittel, die gegen Depressionen gegeben werden, oder Sojapräparate, die Wirksamkeit von Chemo- oder Antihormontherapien herabsetzen. Strenge „Krebsdiäten“ wie die Breuß-Kur stuft Weg-Remers als „gefährlich sogar für gesunde Menschen“ ein. Diese Kur propagiert, dass man sich 42 Tage lang nur von bestimmten Säften und Tees ernähren soll. Problempräparate seien auch bittere Aprikosenkerne oder „Vitamin B17“-Präparate, die in zu hohen Dosen zu Blausäurevergiftungen bis hin zum Tode führen können, so Weg-Remers. Patientenvertreter fordern schärfere Regeln „Für Heilpraktiker muss künftig die eindeutige Regel gelten: Verboten ist alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist“, fordert darum Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz mit Sitz in Dortmund. „Es ist überfällig, dass das Heilpraktikerrecht grundlegend reformiert wird. Weiter fehlen bundesweit einheitliche Standards. So können Patienten kaum zwischen einem seriösen Anbieter und einem Scharlatan unterscheiden.“

Es dürfe nicht sein, so Brysch, „dass es in Deutschland weiterhin einfacher ist, Heilpraktiker zu werden als Krankenpfleger.“ Eine „Versachlichung“ der Debatte erwartet der Berufsverband Freie Heilpraktiker von dem Gerichtsprozess in Krefeld. „Angeklagt ist ein Heilpraktiker und nicht im Stile der Sippenhaft der Berufsstand oder die Berufsgrundlage der Heilpraktiker.“

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Warum Pura Vida Honig kaufen ?

Der legendäre Fleiß der Bienen ist beim Verzehr eines jeden Tropfen Honigs im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Bis ein Pfund Honig im handelsüblichen 500-g-Glas landet, müssen die Bienen viele Flug-Kilometer zurücklegen. Das ist alles andere als ein Honigschlecken.

Auf ihrem Sammelflug besucht eine Biene zunächst viele Blüten, um Nektar aufzunehmen. Um ein einziges Mal ihren Honigmagen zu füllen, der etwa0,05 Gramm Volumen hat, braucht sie 1000 bis 1500 Blüten. Dann kehrt sie mit vollem Honigmagen in ihren Stock zurück und übergibt die noch sehr wässrige Substanz an eine Stockbiene. Die Sammelbiene macht sich sogleich wieder auf den Weg zur Nahrungsquelle. Im Frühling und Sommer ist sie bei gutem Wetter von Tagesanbruch bis kurz vor der Dämmerung unterwegs. Aus etwa 2 bis 2,5 Kilo Nektar wird nach dem Trocknungs- und Veredelungsprozess ein Pfund Honig. Nektar hat – je nach Pflanzenart – einen Wassergehalt von bis zu 90 %, der verdeckelte reife Honig dagegen nur zwischen 15 und 20 %.

Allein für ein einziges Pfund sind umgerechnet etwa 50.000 Flüge notwendig, um das Glas zu füllen. Allerdings verbrauchen die Bienen selbst so viel Energie für die Brut und sich selbst, dass man weitere 50.000 Flüge dazu addieren muss.

Der Flugradius einer Biene liegt bei ca. 3 Kilometer, in Ausnahmefällen bei bis zu 7 Kilometer. Man geht jedoch von einer durchschnittlichen Strecke zwischen 500 bis 1000 Metern für den Hin- und Rückflug aus. Das sind dann zusammengenommen ungefähr 75.000 Kilometer! Die Bienen umkreisen damit fast zwei Mal die gesamte Erde, bis Sie das Glas Honig beim Imker erwerben können. Für eine 20-g-Portion Honig auf Ihrem Frühstücksbrötchen fliegen die Bienen rund 3000 Kilometer. Welch ein Frühsport!

Pura Vida CBD achtet sehr darauf das Bienen nicht ausgebeutet werden.

Daher halten wir die Menge des Honigs gering um damit auch die Gesamtflugstrecke der Bienen kurz und schonend zu halten.

Auf dem Flug sammeln die Bienen süßen Nektar aus Blüten und Honigtau. Bis zu 60 mg von diesen Säften kann eine Biene in ihrer Honigblase speichern.

Wir sorgen dafür das der Blumen und Blüten bestand nahe genug für unsere Bienen ist. In Kroatien, das sind faszinierende Landschaften, herrliche Strände, ursprüngliche Küstenorte und die Wahl zwischen mehr als 1200 Inseln.

Und dennoch ist unser kroatischer CBD Honig eine Delikatessen in Deutschland bislang ein sehr gut gehüteter Geheimtipp und noch weithin unbekannt. Dies möchten wir gerne mit unserer kleinen, aber feinen Adresse für RAW, vegane und nachhaltige CBD Produkten ändern. Wir sehen uns mit Pura Vida CBD als Fachhändler für hochwertige CBD Produkte im Internet. Wir sind stets auf der Suche nach besonderen Produkten mit dem gewissen Etwas.

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Echter oder Falscher Honig

Ist, wenn man im Supermarkt zum Honig greift, auch wirklich das drin, was dem Käufer versprochen wird? „Um die nötige Menge zu produzieren, wird Honig im großen Stil mit billigem Sirup gestreckt, und das ist bei diesem Naturprodukt nicht zulässig“.

Mittlerweile gehört das „flüssige Gold“ gar zu den am meisten gefälschten Lebensmitteln weltweit. Speziell Konzerne aus China, mit 474.000 Tonnen größter Produzent der Welt, überschwemmen den Weltmarkt mit gepanschtem Honig. In der EU rangiert er bereits auf Platz 6 der gefälschten Lebensmittel – 1,4 von zehn Honigproben sind laut EU-Analyse verfälscht. Das Problem: Für den Konsumenten ist oft nicht zu erkennen, woher der Honig in den Supermarktregalen stammt. Dazu ist wahre Detektivarbeit nötig, denn chinesischer Honig ist meist nicht also solcher belabelt.

Falsches Label

Seit die USA China mit Strafzöllen belegt haben, exportiert man in Länder wie Thailand, Vietnam oder die Ukraine, damit der Honig unter falscher Flagge in die EU geschleust werden kann. Und auch die Wissenschaft hat Mühe, die Fälschungen aufzuspüren. „Es gibt so viele verschiedene Sirupe, die beigesetzt werden könnten, dass man nie weiß, wonach man suchen muss“, sagt Lebensmittelanalytiker Stephan Schwarzinger. 

Auf 600 Millionen Euro schätzt Norberto Garcia den wirtschaftlichen Schaden, der jedes Jahr durch verfälschten Honig für die ehrlichen Imker entsteht. Gleichzeitig warnt der Experte: „Der ökonomische Schaden ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Grund: Wenn Imker nicht mehr überleben können, wird es weniger Bienen geben. Wenn dadurch die Pflanzen unbestäubt bleiben, leidet die Artenvielfalt – mit schwerwiegenden Folgen für den gesamten ökologischen Kreislauf. 

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Mit mehr Respekt zur Biene

10 Bienen wiegen 1 Gramm
1 Biene fliegt in 2 Minuten 1 km weit
1 Biene legt in ihrem Leben etwa 8.000 km zurück
1 kg Honig ist die Lebensarbeit von 350 bis 400 Bienen
1 Biene müsste für 1 Pfund Honig bis zu 3,5 mal um die Erde fliegen
Winterbienen können bis zu 9 Monate alt werden
Die Bienen des Sommers haben sich in 3 Wochen zu Tode gearbeitet
Eine Königin kann bis zu 4 Jahre alt werden
Eine Königin kann in den Monaten Mai und Juni bis 2.000 Eier am Tag legen
1.500 bis 1.800 Eier wiegen soviel wie die Königin
5.000 Eier wiegen 1 Gramm
Aus jedem befruchteten Ei und jeder noch nicht 3 Tage alten Larve kann eine Königin werden
Eine Bienenlarve bekommt 2.000 Pflegebesuche
Eine Bienenlarve hat nach 6 Tagen ihr Anfangsgewicht auf das 500-fache vermehrt; ein menschliches
Baby würde vergleichsweise in 6 Tagen 32 Zentner wiegen
für 1 g Pollen sind 14.000 Blütenstaubkörner der größten Art nötig
Aus befruchteten Eiern entstehen weibliche Bienen, aus unbefruchteten Drohnen
(männliche Bienen)
In einem starken Bienenvolk leben im Sommer bis zu 40.000 Bienen, 1 Königin, etwa 300 Drohnen

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