chronische Wunden

Was ist eine chronische Wunde?

  • Eine Wunde gilt dann als chronisch, wenn Sie trotz fachgerechter Therapie nach 4-12 Wochen keine Heilungstendenzen aufweist

Häufige chronische Wunden

  • Ulcus cruris venosum
    • „Offenes Bein“, das meist bei einem fortgeschrittenen Venenleiden auftritt
    • Substanzdefekt im Bereich des Unterschenkels, der bis in die Lederhaut hineinreicht
    • Ursache: Hoher Druck des Blutes in den Venen
    • Meist Besiedlung mit Bakterien
  • Dekubitus
    • Druckgeschwür
    • Schlecht oder langsam heilende Wunde, die durch eine Minderdurchblutung ausgelöst wird
    • Tritt häufig bei bettlägerigen Patienten auf; mitunter auch bei schlecht angepasstem Gipsverband

Behandlung

  • Behandlung von Ulcus cruris venosum
    • Behandlung der Grunderkrankung
    • Regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Wunde
    • Lokale Wundversorgung auf Basis der feuchten Wundheilung 
    • Ggf. chirurgische Behandlung
    • Bei Bakterien-Befall: Antibiotika
  • Behandlung von Dekubitus
  • Lokale Druckentlastung (z. B. regelmäßige Umlagerung)
  • Behandlung einer Infektion (Antibiotika)
  • Lokale Wundbehandlung auf Basis feuchter Wundheilung 
  • Entfernung von nekrotischem (abgestorbenen) Gewebe
  • Ggf. chirurgische Behandlung
Teile mit der Welt: