Warum synthetische Cannabinoide so gefährlich sind?

Synthetische Cannabinoide werden künstlich hergestellt und wurden vom US National Institute for Drug Abuse als psychoaktive Substanz katalogisiert.

Im Gegensatz zu medizinischen Cannabis, können synthetische Cannabinoide ernsthaft das Gehirn beeinflussen. Zudem können sie schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, die sogar zum Tod führen können. Andere Nebenwirkungen von synthetischen Cannabinoiden umfassen:

  • Paranoia
  • Erbrechen
  • Krampfanfälle
  • Nierenschmerzen
  • Brustschmerzen
  • Myokardtoxizität

Diese Art von Cannabinoiden wird als psychoaktive Substanz angesehen, da sie die Cannabinoid-Rezeptoren auf eine andere und intensivere Weise aktivieren, wodurch eine sehr starke neurologische Wirkung verursacht wird. Im Gegensatz zu THC sind Synthetische Cannabinoide zwar viel wirksamer bezüglich der Bindung an den CB1-Rezeptor, allerdings bindet sich hierbei ein vollständiger Agonist. Diese stärkere Belastung macht es auch zu einem viel gefährlicheren Medikament, da es bis zu 100-mal stärker sein kann, als medizinisches Cannabis mit einem hohen THC-Anteil.

Normalerweise wird ein Medikament im menschlichen Körper nach der Metabolisierung deaktiviert. Es wird allerdings vermutet, dass diese Deaktivierung bei synthetischen Cannabinoiden nicht einsetzt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich einige der Metabolite der synthetischen Cannabinoide an den Rezeptor selbst binden. Bei THC hingegen ist dies nicht der Fall.

Künstliche Cannabinoide und echte Cannabinoide dürfen auf keinen Fall miteinander verwechselt werden, da es einen großen Unterschied zwischen ihnen gibt. Synthetischen Cannabinoiden fehlt Cannabidiol (CBD). Cannabinoid besitzt ein sehr hohes therapeutisches Potenzial und kann auf  natürliche Weise in der Marihuana-Pflanze gefunden werden.

Es gibt viele Gründe, warum synthetische Cannabinoide als so gefährlich angesehen werden, von denen wir einige in diesem Artikel diskutieren werden.

  1. Synthetische Cannabinoide sind kein richtiges Cannabis: Synthetische Cannabinoide sollten niemals mit echtem Cannabis verwechselt werden. Obwohl sie ähnliche molekulare Verbindungen haben, sind sie nicht gleich. Diese Cannabinoide, die in Laboratorien entstanden sind, bestehen aus verschiedenen Chemikalien, die mit den Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn in Wechselwirkung treten und die Wirkung der Hauptkomponente von Cannabis, Tetrahydrocannabinol (THC), lediglich nachahmen.
  2. Synthetische Cannabinoide sind stärker: Synthetische Cannabinoide sind viel stärker als organisches Cannabis. Es wird angenommen, dass, sie sich, obwohl sie THC nachahmen, stärker an die Rezeptoren binden und zusätzlich noch an andere Rezeptoren binden, mit denen THC normalerweise nicht in Wechselwirkung treten würde.
  3. Werden synthetische Cannabinoide geraucht, kann es schnell zur Überdosierung kommen. Denn jede Charge synthetischer Cannabinoide, die auf den Markt gebracht werden, kann unterschiedlich ausfallen. Die Folgen einer Überdosierung können für den Konsumenten von Übelkeit, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen bis hin zu Depressionen reichen. In sehr schwerwiegenden Fällen kann die Überdosierung sogar tödliche Folgen haben.
  4. Synthetische Cannabinoide verändern sich ständig: Hersteller synthetischer Cannabinoide sind den Behörden häufig einen Schritt voraus. Jedes Mal, wenn eine neue Charge synthetischer Cannabinoide getestet und verboten wird, ändern die Hersteller einfach die chemische Formel ein wenig und geben sie unter dem gleichen Namen wieder auf den Markt. Manchmal wird auch einfach der Name geändert. So wird der Markt ständig mit unkontrollierten Produkten geflutet, was sehr gefährlich für den Konsumenten sein kann. Außerdem ist es aufgrund der ständigen Veränderungen der Zusammensetzung der synthetischen Cannabinoide, sehr schwierig für die Behörden, die Chemikalien in einem Urin-Test nachzuweisen. Denn wie sollen sie es auch finden, wenn sie nicht wissen wonach sie suchen sollen?
  5. Synthetische Cannabinoide sind giftig, gefährlich und nicht reguliert: Wie bereits erwähnt, ändert sich die chemische Zusammensetzung der synthetischen Cannabinoiden ständig. Dies bedeutet, dass EU-Regulierungsbehörden mit den Herstellern ständig Schritt halten müssen. Die meisten Chemikalien, die verwendet werden, wurden vorher noch nie im Labor an Tieren oder Menschen getestet. Außerdem ist die Menge, die im fertigen Produkt verwendet wird, häufig unbekannt und nicht reguliert.
  6. Synthetische Cannabinoide sind einfach zu bekommen: Da synthetische Cannabinoide nicht reguliert werden können, können Sie fast überall verkauft werden. Außerdem kann es in großen Mengen hergestellt werden, wodurch ein sehr niedriger Preis ermöglicht wird, ein viel niedrigerer Preis als bei echtem Cannabis.
  7. Synthetische Cannabinoide machen süchtig: Es gibt noch nicht genug Forschung über die langfristigen Auswirkungen von synthetischen Cannabinoiden. Bisher ist lediglich bekannt, dass sie bei langfristigem Gebrauch süchtig machen können. Entzugserscheinungen können bereits wenige Stunden nach dem Konsum auftreten. Einige Leute, die von Abhängigkeit und Entzugserscheinungen betroffen waren, beschreiben die Symptome ähnlich wie bei Heroin oder Crack.
  8. Wissenschaftler und Ärzte müssen neue Fallstudien entwickeln, um weitere Erkenntnisse in diesem Bereich zu erhalten. Bisherige Erkenntnisse zeigen bereits, dass synthetische Cannabinoide von Fall zu Fall unterschiedlich sind und somit unberechenbar sind. Dies ist auch der Grund dafür, dass schnell eine Überdosierung entstehen kann und es sich deshalb nicht als geeignetes Behandlungsmittel eignet. Unter Berücksichtigung all dieser in dem Artikel erwähnten Fakten ist es nicht verwunderlich, dass einige Länder, beispielsweise die USA, an Rechtsvorschriften arbeiten, welche synthetische Cannabinoide verbieten.

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