Lebensmittel und Getränke mit CBD-Öl zubereiten

Da man mit den Wirkstoffen der Cannabispflanze eine ganze Reihe gesundheitlicher Beschwerden positiv beeinflussen kann, ist es kein Wunder, dass viele Menschen sich die Wirkung der Pflanze zu Nutze machen wollen. Das nicht psychoaktive Cannabinoid, oder kurz CBD, erlebt dafür einen regelrechten Hype.

Zahlreiche heilende und Symptom-lindernde Eigenschaften von CBD sind mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen oder durch viele Erfahrungsberichte von Patienten dokumentiert. Auf dem Markt gibt es bereits ein breites Spektrum an Produkten mit CBD, die zu unterschiedlichen Anwendungen zur Verfügung stehen. Die meisten Menschen haben sich auf die Einnahme von CBD-Öl eingeschworen. Dafür gibt es mehrere mögliche Einnahmeformen, das Träufeln des Öls ist die am weitesten verbreitete. Eigentlich kann man CBD-Öle aber kreativer verwenden und in die Zubereitung von Getränken und Nahrungsmitteln einbeziehen.

Was man beim Kochen mit CBD-Öl beachten sollte

  1. In alle Speisen, die mit einer Zutat auf Ölbasis zubereitet werden, kann auch CBD-Öl gegeben werden. Das können Speiseöle, Butter, Ghee oder andere Fette sein. Wichtig ist, dass sich das CBD-Öl damit verbinden kann.
  2. CBD-Öle schmecken oft leicht bitter. Es empfiehlt sich, es nur für Speisen zu verwenden, die einen kräftigen eigenen Geschmack haben, zum Beispiel würzig oder süß.
  3. Beim kochen mit CBD muss die Temperatur im Auge behalten werden. Erhitzt man ein CBD-Öl auf mehr als 160 Grad verdunstet das CBD und das Öl verliert seine Wirkung.
  4. Da qualitativ hochwertige CBD-Produkte ihren Preis haben, geht man beim Kochen mit CBD-Öl anders mit den Mengen um als beim Kochen ohne CBD. Ein Gulasch für sechs Personen etwa bietet sich nicht gerade dafür an, CBD hineinzugeben. Man sollte die Dosierung auf die Portionen abstimmen und nur so viel zubereiten, wie man verzehren kann. Im Zweifelsfall setzt man die Dosis eher zu niedrig an.

CBD-Öl in Getränke mischen

Neben den vielen Speisen kann CBD-Öl natürlich auch mit verschiedensten Getränken gemischt werden. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass das CBD-Öl besser dosiert werden kann als das beim Kochen der Fall ist. Außerdem ist die Zubereitung eines Getränks oft kürzer als die der meisten Speisen. Auch bei Getränken sollte der bittere Eigengeschmack des Cannabis-Öls berücksichtigt werden. Süße Säfte eignen sich beispielsweise sehr gut. Will man das Öl in einen Tee geben, sollte es einer mit kräftigem Aroma sein, so dass er das Bittere vom Öl ein Stück weit neutralisiert. Zusätzlich gibt es auch wasserlösliches CBD, welches man z.B: in die tägliche Wasserflasche für unterwegs geben kann. Der Geschmack dieser Extrakte ist nicht so penetrant und man kann auf diese Weise seine tägliche Dosis gemütlich und gut verteilt über den Tag einnehmen.

Warum CBD mit Lebensmitteln zu sich nehmen?

Ein Grund dafür, warum es Sinn macht, CBD-Öl besser in Verbindung mit Nahrung zu konsumieren, ist die Verträglichkeit des Öls in der Verdauung. CBD ist zwar unbedenklich und hat kaum Nebenwirkungen, trotzdem kann es bei leerem Magen passieren, dass man leichte Beschwerden wie Übelkeit oder Schwindel verspürt. Ein anderer Grund für den Konsum von CBD in Lebensmitteln ist die Bio-Verfügbarkeit von Cannabidiol. Nimmt man den Wirkstoff mit Nahrung zu sich, kann er vom Körper besser und schneller verwertet werden als wenn man ihn pur verwendet. Und nicht nur das. Tatsächlich wirkt es auch über einen längeren Zeitraum, wenn man das CBD in Verbindung mit Lebensmitteln einnimmt.

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Die Haut schützen mit CBD-Öl

Von den vielen Wirkstoffen, die die Cannabispflanze besitzt, macht Cannabidiol, besser bekannt mit der Abkürzung CBD, wahrscheinlich aktuell die meisten Schlagzeilen. Das nicht psychoaktive Cannabinoid kann nicht High machen. Dafür kann es aber einige andere Dinge, und die sind äußerst wertvoll für die Gesundheit.

Die Forschung an dem Cannabinoid hat noch kein Stadium erreicht, in dem gezielte medizinische Anwendungen auf ärztliche Anordnung zur Regel geworden sind. Dafür aber haben viele Menschen CBD bereits im privaten Rahmen erprobt und in ihre Alltagsroutine integriert. Sie nutzen es gegen kleine Beschwerden oder auch um ärztliche Behandlungen bei schwereren Leiden zu ergänzen. Aber vielfach wird es auch zur Erhaltung der Gesundheit und für das körperliche und seelische Wohlgefühl eingesetzt.

CBD kann überall im Körper wirken

Die meisten Menschen nehmen Cannabidiol in Form von Tropfen, genau gesagt als CBD-Öl, ein. Die entzündungshemmende Wirkung ist eine der wichtigsten, die das Cannabinoid anzubieten hat. Allein sie kann schon zahlreiche Symptome lindern und Krankheitsverläufe überall im Körper ausbremsen. Auch die beruhigende, ausgleichende Wirkung von CBD auf die Psyche macht sich bei vielen Störungen positiv bemerkbar. Alles in Allem reicht das Wirkungspotenzial von Cannabidiol von kleinen unangenehmen Symptomen bis hin zur Behandlung von schweren Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Epilepsie. Und auch in der äußerlichen Anwendung kommen die Effekte von CBD zum tragen, daher wird der Wirkstoff mittlerweile auch gern in Hautpflegeprodukten verwendet.

Cannabidiol als Wirkstoff für die Haut

Für die Anwendung auf der Haut gibt es CBD in Cremes, Salben oder Lotionen. Vielen entzündlichen Hautkrankheiten kann man damit entgegenwirken, zum Beispiel Akne oder Rosazea. Aber besonders sinnvoll ist auch der vorbeugende Einsatz zum Schutz gegen die Strapazen, denen wir unsere Haut täglich aussetzen. Denn die lassen unsere Haut schneller altern. CBD wirkt als Antioxidans und ist somit ein effektives Mittel gegen die Hautalterung. Es trägt auch zum Schutz gegen UV-Strahlung und Umwelteinflüssen bei. Neben fertigen CBD-haltigen Hautpflegeprodukten besteht auch die Möglichkeit, das CBD-Öl seiner Wahl zu verwenden.

Wie verwendet man CBD für die Haut?

Wenn man mit Cannabidiol etwas für seine Haut tun möchte, so findet man eine große Zahl an Beautyprodukten in CBD-Shops oder auf Online Plattformen. Manche bevorzugen aber den Umgang mit CBD-Extrakten oder Ölen, ohne dass diese in Hauptpflegemixturen verarbeitet sind. Für die großflächige Hautpflege könnte es sich als sinnvoll erweisen, nicht unbedingt mit dem puren Öl zu arbeiten. Man kann es dafür hervorragend in etwas Kokosöl oder anderen für die Haut geeigneten Ölen lösen.

Für gereizte und entzündete Stellen auf der Haut allerdings ist das gezielte Auftragen eines CBD-Öls sicher sinnvoll. Für die vorbeugende Pflege und eine gute Versorgung mit dem Cannabis-Wirkstoff sollte man ein CBD-Öl mindestens einmal in der Woche auftragen. So hat man einen konstanten Schutz gegen Umwelteinflüsse und andere Hautstrapazen und verlangsamt somit die Hautalterung.

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Terpene und Katzen

Über die vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften von Cannabidiol (CBD) wissen wir heute viel mehr als noch vor ein paar Jahren. Und so liegt es nahe, dass das Cannabinoid mittlerweile viel weiter in die Gesellschaft und unseren Alltag eingedrungen ist. Nachdem wir CBD an uns äußerlich wie innerlich ausprobiert und für gut befunden hatte, dauerte es nicht lange, bis wir auch den Tieren im Haushalt die Vorteile des Cannabis-Wirkstoffs zukommen lassen wollten.

Für Hunde gibt es bereits eine bunte Palette an Leckerli und Tinkturen, mit denen man das Tier versorgen kann. Bei Katzen ist die Auswahl noch deutlich geringer. Aber kann man seiner Samtpfote auch einfach ein paar Tropfen vom eigenen CBD-Öl abgeben, oder lieber nicht? Und wie vertragen Katzen die Terpene, die in den Produkten für Menschen enthalten sind?

Katzen können Terpene nicht vearstoffwechseln

Das große Problem von Katzen im Bezug auf viele CBD-Produkte, die nicht speziell für Stubentiger hergestellt wurden, sind die Terpene, die darin enthalten sind. Der Stoffwechsel der Katze kann diese nur sehr langsam verarbeiten und wieder ausscheiden. Daher kann es zu regelrechten Vergiftungen kommen, wenn zu intensiver Kontakt mit den Aromastoffen stattgefunden hat. Dies ist also strikt zu vermeiden, und daher darf man seiner Katze nicht einfach etwas vom eigenen CBD-Produkt abgeben. Die Gefahr besteht nicht nur bei künstlichen Aromastoffen, sondern auch bei Terpenen, die natürlich von Pflanzen gewonnen werden.

Eine Terpen-Vergiftung kann bei Katzen tödlich verlaufen

Eine Terpen-Vergiftung bei Katzen ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Sie äußert sich in motorischen Störungen und Sabbern, die Katze wirkt unruhig und orientierungslos. Weitere Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Zittern und rapider Gewichtsverlust. Beim Verdacht einer Vergiftung durch Aroma-Öle muss man dringend den Tierarzt aufsuchen, andernfalls droht der Katze Gefahr für Leib und Leben.

Aroma-Öle sind die größte Gefahrenquelle für eine Terpen-Vergiftung

Es sollen nicht alle ätherischen Öle bzw. Aromastoffe gleichermaßen gefährlich sein. Manche sollen lediglich unangenehm für die Katze sein, andere lebensbedrohliche Wirkungen haben. Unter den toxisch wirkenden sind beispielsweise Zimt, Thymian, Teebaumöl, Pfefferminz, Lavendel und Oregano. Zu den tendenziell für Katzen nur unangenehmen Duftölen gehören Anis, Salbei, Zitrone, Orange, Zypresse, Wacholder, Kamille, Melisse, Basilikum und Dill. Insgesamt gibt es allerdings so viele individuelle Unterschiede, dass man generell den Kontakt von Katze und Duftölen vermeiden sollte. In den Ölen sind die Aromen stark konzentriert. Eine Vergiftung durch Kontakt mit den naturbelassenen Kräutern ist also eher unwahrscheinlich.

Die Katze braucht ihre eigenen CBD-Produkte

Wer seiner Katze dennoch etwas Gutes mit CBD tun will, der sollte zu speziell für die Stubentiger hergestellten Produkten greifen. Die Haustier-Linie von Pura Vida CBD, hat hier etwas sinnvolles im Sortiment, das sie der Katze ohne Bedenken verabreichen können. Das VetriHemp CBD-Öl mit vier Prozent CBD gibt es speziell für die Katze. Hier sind nur natürlich gewonnene Rohstoffe verarbeitet, und nichts, das die Katze nicht verträgt.

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Cannabidiol ist bei den Massen angekommen

Dass es ein Trend ist, Cannabidiol (CBD) für die Gesundheit oder gegen vielerlei Krankheitssymptome zu verwenden, ist seit wenigen Jahren eine bekannte Wahrheit. Trotzdem haben viele Menschen lange Zeit gedacht, dass man es hier mit einem vorübergehenden Hype zu tun hat, der alsbald wieder in Vergessenheit geraten würde. Wie sich jedoch zeigt, schafft es die CBD-Branche Jahr um Jahr aufs neue, mehr Kunden für sich zu gewinnen. Immer mehr Produkte unterschiedlichster Kategorien füllen die Sortimente von Geschäften und Onlineshops. In Zukunft soll der Markt der CBD-Gesundheitsprodukte nicht nur stabil bleiben, sondern noch weiter wachsen.

Der CBD-Markt wird weiterhin wachsen

Die Ergebnisse einer Umfrage der Marktforschungs-Agentur Cowen & Co. zeigen, dass zum Beispiel in den USA ganze sieben Prozent der Bevölkerung Cannabidiol auf die eine oder andere Art einsetzen. Im Januar hat Cowen & Co. für die Studie 2500 Erwachsene US-Bürger befragt. Der CBD-Markt in den Staaten ist in den letzten zwei Jahren förmlich explodiert. Und nun, nach Inkrafttreten der Farm Bill, die den Nutzhanf legalisiert hat, ist auch in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum zu erwarten. Die Experten von Cowen & Co. gehen davon aus, dass die CBD-Branche in den USA bis zum Jahr 2025 satte 16 Milliarden Dollar erwirtschaften wird. Bis dahin wird erwartet, dass es in den USA über 25 Millionen Verbraucher sein werden, die CBD für die Gesundheit nutzen. Das entspräche zehn Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten.

Regulierungsbehörden wollen den Handel mit Cannabidiol bremsen

Eine Schwächung des wachsenden CBD-Marktes droht allerdings durch die Food and Drug Administration (FDA). Die Behörde will die Vermarktung von CBD-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel in den USA unterbinden. Therapeutisch nutzbare CBD-Arzneien sollen speziell für den vorgesehenen Zweck Zulassungsverfahren durchlaufen müssen. Dies könnte der Branche extremen Schaden zufügen und sie in den nächsten Jahren ausbremsen. Eigenartigerweise laufen diese Regulierungsprozesse den Realitäten von CBD und der öffentlichen Wahrnehmung entgegen. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Unbedenklichkeit von CBD bestätigt.

Auch in Europa drohen CBD Rückschläge durch gesetzliche Beschränkungen

In einigen US-Bundesstaaten sind die Einschränkungen für CBD bereits gängige Realität. Gerade Anfang Februar haben beispielsweise die Regulierungsbehörden in New York begonnen, die Vorstellungen der FDA durchzusetzen. Dort dürfen nun Bäckereien und Restaurants keine Getränke oder Lebensmittel mehr servieren, die CBD beinhalten. Die Staaten Maine und Ohio haben sogar den Verkauf von CBD-Produkte durch den Einzelhandel beschränkt. Ähnliche Restriktionen stehen auch in einigen europäischen Ländern zur Debatte. Österreich will ebenso den Handel mit Cannabidiol begrenzen und für bis zu zwei Jahre durch Zulassungsverfahren blockieren.

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Cannabidiol bei Glutenunverträglichkeit

Gluten ist das Speicherprotein im Weizenkeimling. Der Einfachheit halber wird der Begriff aber auch für alle Getreidearten verwendet. Das Protein kann vom menschlichen Körper nur schwer verdaut werden und zu Schäden im Verdauungstrakt führen. Bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit kann das Weizenprotein Entzündungen im Magen-Darm-Trakt sowie Immunreaktionen begünstigen. Ein besonders schwerer Fall von Glutenunverträglichkeit ist die Autoimmunerkrankung Zöliakie.

Risikofaktor Gluten

Während manche Menschen nach dem Verzehr von Getreideprodukten keine Probleme haben, kann Gluten in manchen Fällen unverdaut im Darm bleiben und dort Schäden anrichten, oder auf anderem Wege unverdaut in den Körper gelangen. Unser Körper nimmt es dann als Fremdprotein wahr und bildet Antikörper. Es kommt zu Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie. Gluten kann Darmzellen aber auch direkt angreifen, die Nährstoffaufnahme dadurch behindern und Zellen langfristig schädigen. Gluten kann per se nicht als ungesund abgestempelt werden. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist das Eiweiß aber ein echtes Problem.

Zu den Symptomen einer Glutenunverträglichkeit zählen Übelkeit, Erbrechen, der Bauch bläht sich auf, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Durchfall. Manchmal hat man nach dem Verzehr von Gluten auch einfach nur das Gefühl, das etwas nicht stimmt.

Es gibt verschiedene Arten von Glutenunverträglichkeit. Eine davon ist die Autoimmunerkrankung Zöliakie, die ausschließlich durch Gluten ausgelöst wird. Bei der entzündlichen Darmerkrankung erkennt das Immunsystem die Darmzellen, an die sich Gluten bindet, als Feind und bekämpft sie. Patienten mit Zöliakie bekommen nach dem Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel starke Durchfälle und Bauchschmerzen. Bisher beschränkt sich die Therapie hauptsächlich auf eine glutenfreie Ernährung.

Dass der Darm gesund ist, spielt in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle. Vor allem Menschen, die Gluten schlecht oder gar nicht verdauen können, müssen penibel auf ihre Ernährung achten. CBD kann eine bewusste Lebensweise, zu der auch die richtige Ernährung zählt, unterstützen – und das auf vielfältige Art und Weise.

Wie CBD helfen kann

Cannabidiol trägt zum Gleichgewicht des Endocannabinoid-Systems in unserem Körper bei. Das Regulierungssystem spielt unter anderem eine wichtige Rolle bei Stress, Stimmung, Appetit, Fruchtbarkeit und sogar Gewicht. Der menschliche Körper produziert körpereigene Cannabinoide und besitzt dafür den Cannabinoid-Rezeptor 1 und 2.

Während CB1-Rezeptoren hauptsächlich im Gehirn vorkommen, finden sich CB2-Rezeptoren unter anderem im Immunsystem, wo sie Entzündungen und Schmerzen beeinflussen. Durch die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung kann CBD die Symptome von Glutenunverträglichkeit lindern. Darüber hinaus regt CBD das Endocannabinoid-System an und kann einen wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung der Homöostase leisten.

2003 stellten italienische Wissenschaftler in einer Studie fest, dass Patienten mit Zöliakie eine viel höhere Konzentration von Cannabinoid-Rezeptoren im Darm aufwiesen, als Patienten, die sich seit über einem Jahr glutenfrei ernährt haben. Die Forscher folgerten daraus, dass die Aktivierung dieser Rezeptoren die Symptome lindern könne – und wie könnte man diese Rezeptoren besser ansprechen als mithilfe von CBD?

Die These wird auch davon gestützt, weil CBD das Enzym Fettsäureamidhydrolase (FAHH) zu hemmen scheint. Durch die Hemmung wird die entzündungshemmende Wirkung im Darm gefördert.

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Alles über CBD Salben, Balsam und Cremes

Unser Körper kann von CBD auf viele verschiedene Arten profitieren. Dabei muss es es nicht zwingend geraucht oder in Form eines Öls angewandt werden. Salben und Cremes mit CBD können auf die Haut aufgetragen werden, um beispielsweise Symptome entzündlicher Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis zu behandeln.

Auch als „Topicals“ bezeichnet, bezieht sich dieser Begriff auf die topische Anwendung auf der Haut. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und CBD und andere Cannabinoide können darüber aufgenommen werden. Cremes, Lotionen oder Salben werden mit Cannbidiol versetzt und besitzen ein vielversprechendes Potenzial für die Linderung von örtlich auftretenden Schmerzen, Muskelkater und Entzündungen oder Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis. Besonders bei entzündlichen Hautkrankheiten ist CBD aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften interessant.

Während der legale Markt in den USA Produkte wie Cannabinoid-Pflaster oder andere innovative Anwendungsformen zulässt, findet man in Europa Cremes und Salben mit CBD für die Anwendung auf der Haut. Dabei sind Lotionen, die mit Cannbinoiden angereichert wurden, keineswegs ein Phänomen der Neuzeit. Es gibt Berichte über Praktiken im alten Ägypten, wo Cannabinoid-haltige Salben als Desinfektionsmittel, Entzündungshemmer und für die Behandlung lokaler Beschwerden wie Schmerzen verwendet wurden.

Genau wie CBD-Öl besitzen Salben keinen oder kaum relevanten THC-Gehalt und man muss sich keine Sorgen über psychoaktive Nebenwirkungen machen.

Wie wirken CBD-Cremes ?

Das Endocannabinoid-System ist über unseren gesamten Körper verteilt und auch in der Haut stecken jede Menge seiner Rezeptoren. Durch das Auftragen von CBD-haltigen Salben werden diese aktiviert. Cannabinoide gelangen durch die Haut nicht in unseren Blutkreislauf, sondern interagieren mit den Rezeptoren an der jeweiligen Körperstelle. Dadurch entfaltet Cannabidiol seine nützlichen Eigenschaften auf umliegende Zell- und Gewebsschichten der Haut und kann beschädigte Zellen reparieren oder Entzündungen lindern.

Welche Symptome können mit CBD-haltigen Salben behandelt werden?

Die Indikationen für die Anwendung einer CBD-Salbe sind vielfältig und beinhalten Schmerzen, Muskelkater, Verspannungen oder Entzündungen. Es gibt aber auch jede Menge anekdotische Berichte, die auf ein viel breiteres Wirkungsspektrum schließen lassen. Dazu zählt zum Beispiel die Behandlung von Schuppenflechte, Dermatitis und Juckreiz oder Krämpfe.

Neben den Cannabinoiden in der Salbe richtet sich die Anwendung auch nach weiteren Bestandteilen des Produkts. Zur Entspannung der Muskeln nach starker Belastung eignet sich beispielsweise eine Lotion mit kühlendem Effekt durch Menthol oder Minze. Bei der Behandlung von Schmerzen können wärmende Cremes zusammen mit der Wirkung von Cannabidiol für Linderung sorgen.

Der Vorteil einer Salbe ist, dass sie gezielt auf betroffene Stellen aufgetragen werden kann. Während CBD seine Wirkung durch die orale Einnahme auf den gesamten Körper entfaltet, kann die Salbe gezielt auf Schwellungen, die zum Beispiel in Folge einer entzündlichen Erkrankung an den Gelenken auftritt, aufgetragen werden.

Wie werden CBD-Salben hergestellt ?

Für die Herstellung benötigt das CBD ein Trägermaterial. Bei Ölen entscheidet man sich dabei häufig für Kokosöl, Olivenöl oder Hanfsamenöl. Das Cannabidiol wird aus zertifizierten Nutzhanfpflanzen extrahiert und mit dem Öl versetzt, das als Transportmittel für Cannabinoide dient.

Für CBD-reiche Salben und Cremes wird das Öl mit einem Wachs versetzt. Ein beliebtes Trägermaterial ist Bienenwachs. Es gibt aber auch pflanzliche Wachse wie Candelilla-Wachs aus den Blättern der mexikanischen Candelilla-Pflanze. Diese Art von Wachs kommt häufig für vegane Produkte zum Einsatz.

Am besten sieht man sich die Liste aller Inhaltsstoffe an, um das individuell beste Produkt zu finden.

Wie wird eine CBD-Salbe angewendet ?

Wenn möglich sollte der Bereich zunächst mit Wasser und Seife abgewaschen werden, um Schmutz oder Ölansammlungen zu beseitigen. Man will beste Voraussetzungen schaffen, damit die Haut die Wirkstoffe in der Salbe optimal aufnehmen kann.

Obwohl von CBD so gut wie keine Nebenwirkungen bekannt sind, kann die Haut unter Umständen auf andere Inhaltsstoffe der Salbe empfindlich reagieren. Es empfiehlt sich, eine kleine Menge der Creme auf eine Hautstelle aufzutragen und eventuelle Reaktionen zu beobachten. Ist alles gut, kann sie auf der betroffenen Stelle einmassiert werden. Am besten lässt man die Creme eine Zeit lang an der frischen Luft einziehen, bevor die Stelle mit Kleidung bedeckt wird.

CBD-Cremes und -Salben sind hochwertige Produkte, mit denen sich akute Beschwerden gut behandeln lassen. Die zusätzlichen Inhaltsstoffe versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und schützen sie, während geschädigte Zellen von den nützlichen Eigenschaften von Cannabidiol profitieren können. Auch gesunder Haut können CBD-Salben eine wohltuende Wirkung bieten. Sie versorgen die Haut durch natürliche Inhaltsstoffe mit Feuchtigkeit und schützen vor Hautirritationen.

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Naturheilkunde und Komplementärmedizin: Begriffsbestimmung

Die Naturheilkunde und die sogenannten komplementär- oder alternativmedizinischen Verfahren sind in der Bevölkerung sehr beliebt und weit verbreitet: Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2010 hat gezeigt, dass mehr als 72 Prozent der über 16-jährigen Deutschen schon einmal zu einem Naturheilmittel gegriffen haben. 45 Prozent der Anwender komplementärer Mittel und Verfahren sind von deren Wirksamkeit überzeugt.

Trotz dieser weiten Verbreitung der komplementärmedizinischen Therapien fällt es oft nicht leicht, die Begrifflichkeiten der Naturheilkunde richtig einzuordnen. Das führt nicht selten zu Verwirrung und falschen Aussagen. Begriffe wie Alternativmedizin werden z. B. mit Naturheilkunde gleichgesetzt, Homöopathie und Pflanzenheilkunde als Verfahren in einen Topf geworfen, oder die Bezeichnungen Heilpraktiker und Homöopath kommen synonym zum Einsatz.

Das ist auch kein Wunder, denn es gibt in der Komplementärmedizin eine Vielzahl an Methoden und Medizinsystemen, die sich nur schwer abgrenzen lassen. Auch Wissenschaftler ringen zum Teil noch um eine klare Zuordnung.

Alternativmedizin oder Komplementärmedizin – wo ist der Unterschied?

Heutzutage fassen Experten unter dem Begriff Alternativmedizin die Verfahren zusammen, die sich als Alternative (und nicht Ergänzung) zur Schulmedizin verstehen. Das ist aber selten im Interesse der Patienten, die im Regelfall (vor allem bei ernsten Krankheiten) nicht auf eine schulmedizinische Behandlung verzichten wollen und sollten.

Der Terminus Komplementärmedizin ist heute verbreiteter und im Grunde auch treffender. Er umfasst alle Methoden, die ergänzend zur konventionellen Medizin eingesetzt werden. Das schließt fast 300 unterschiedliche Verfahren ein, darunter auch ganze Medizinsysteme wie die Traditionelle Chinesische Medizin, die Anthroposophie, das Ayurveda oder die Homöopathie. Häufig werden auch die Verfahren der Naturheilkunde darunter zusammengefasst. Es handelt sich also im Grunde um einen „Sammelbegriff“ für die komplementären und naturheilkundlichen Verfahren.

Naturheilverfahren haben eine lange Tradition

Heilpraktiker verstehen sich stark der Tradition der Naturheilkunde verpflichtet, die seit Anbeginn der Menschheit praktiziert und seit dem Mittelalter schriftlich festgehalten, dadurch verbreitet und uns zugänglich gemacht wurde. Zu den bekanntesten Wegbereitern zählen die Äbtissin Hildegard von Bingen als namhafteste Vertreterin der Klostermedizin und der Arzt Paracelsus, der für eine breit gefächerte heilkundliche Tätigkeit von der Alchemie bis zur Spagyrik steht. Aber auch Vincenz Prießnitzspielt als Begründer der Wasserheilkunde und des sogenannten Prießnitzwickels genauso eine wichtige Rolle wie Johann Schroth als Vertreter des Heilfastens und der Diätetik. Pastor Emanuel Felke hat mit der nach ihm benannten Lehmkur und seiner vielseitigen naturheilkundlichen Tätigkeit (z. B. Irisdiagnose, Pflanzenheilkunde und Homöopathie) großen Einfluss auf die Entwicklung des Heilpraktikerberufes gehabt. Selbstverständlich hinterließ auch Pfarrer Sebastian Kneipp, der für die Erneuerung und Erweiterung der Wasserheilkunde sowie für eine gesunde Lebensweise steht, tiefe Spuren in der Entwicklung der Naturheilkunde. Diese waren – bis auf Paracelsus – allesamt nicht-ärztliche Heiler.

Doch auch Wissenschaftler haben zur Entwicklung von komplementärmedizinischen Verfahren beigetragen oder zu Erklärungsmodellen bezüglich deren Wirksamkeit bzw. zur Entstehung von Krankheiten aus naturheilkundlicher Sicht.

Klassische und Erweiterte Naturheilverfahren

Die Begriffe Naturheilverfahren und Naturheilkunde gehen zurück auf den Arzt Dr. Lorenz Gleich (1798 – 1865). Für ihn beinhaltet die Naturheilkunde die Behandlung mit natürlichen, von der Natur vorgegebenen Mitteln und Methoden. Fachleute unterscheiden die sogenannten „Klassischen Naturheilverfahren“ und die „Erweiterten Naturheilverfahren“.

Zu den klassischen Naturheilverfahren zählen die Verfahren, die auf den „Fünf Säulen“ nach Sebastian Kneipp basieren. Zu ihnen zählen die:

  • Physikalischen Therapien (z. B. Bäder, Güsse, Wassertreten, Wickel, Auflagen, Wärme- oder Kälteanwendungen)
  • Bewegungstherapie (Ausdauer- oder Krafttraining, Physiotherapie)
  • Ernährungstherapie
  • Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
  • Ordnungstherapie (Anleitung zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil)
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Polizei kontrolliert dm-Kunden und konfisziert ein Cannabis-Produkt — das bringt Drogerien in Erklärungsnot

Der Hanf-Hype ist schon längst in den deutschen Ladenregalen angekommen. Von Shampoo über Tee bis hin zur Hanf-Bratwurst führen Rewe, dm, Rossmann und Co. bereits eine ganze Bandbreite an cannabishaltigen Produkten im Sortiment — in einigen findet sich auch der Stoff Cannabidiol (CBD).

Offenbar ist aber überhaupt nicht klar, ob der Einzelhandel CBD-haltige Lebensmittel verkaufen darf, wie ein kurioser Fall aus dem bayrischen Garmisch-Partenkirchen zeigt.

Die örtliche Polizei hatte dort Anfang April bei einer Kontrolle in der Innenstadt bei einem 31-Jährigen Passanten eine verdächtige Packung gefunden, auf der ein Cannabis-Blatt aufgedruckt war. Schnell stellte sich heraus: Es handelte sich dabei um einen Cannabis-Kaugummi der Marke Taff Inraff, die der Durchsuchte bei der Drogerie dm gekauft hatte. Auch Rossmann führt das Produkt. Hergestellt wird er von der Schweizer Firma Roelli Roelli Confectionary.

Polizei konfisziert Cannabis-Kaugummi von dm

Die Beamten konfiszierten daraufhin die Packung und schalteten das Landratsamt ein. „Soweit uns bekannt, wurde über das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen eine Untersuchung des Produktes eingeleitet“, bestätigte ein Sprecher der örtlichen Polizei gegenüber Business Insider.

Der Fall wurde erst am Montag bekannt, nachdem der „Münchner Merkur“ darüber berichtete. Inzwischen wird die Angelegenheit laut der Zeitung vom Gesundheitsamt untersucht.

Das Problem: Laut Packungsangaben beinhaltet jeder Kaugummi fünf Milligramm des Stoffs CBD, pro Packung kommt man damit auf rund 70 Milligramm CBD. Die Substanz verursacht keinen Rausch, soll aber eine entspannende Wirkung haben.

CBD-Lebensmittel nicht verkehrsfähig — und trotzdem stehen sie im Regal

Nach Einschätzung des Bundesamts für Verbraucherschutz ist Cannabidiol in Lebensmitteln und in Nahrungsergänzungsmitteln allerdings nicht verkehrsfähig — und der Verkauf somit nicht erlaubt. Hintergrund ist die Novel-Food-Verordnung der EU, die für neuartige Lebensmittel eine Zulassung vorschreibt. Bei dem CBD-Extrakt handelt es sich der Interpretation der Behörde zufolge — anders als bei Hanfsamen, Hanföl oder Hanfmehl — um ein neuartiges Erzeugnis.

Die Verordnung dürfte dm und Rossmann bekannt sein: Nach einem Bericht von „Report Mainz“ im März nahmen die Drogerien CBD-haltige Öle und Tabletten aus dem Sortiment.

Warum der Cannabis-Kaugummi weiterhin online und in den Filialen von dm und Rossman erhältlich ist (Stand 30. April 2019), bleibt unklar. Der Gründer der Firma Roelli Roelli Confectionary, Andreas Roelli, begründete diesen Umstand mit einer Sondergenehmigung, zu der er sich nicht näher äußern könne. In einem Schreiben an Business Insider bekräftigte er, dass die Produkte in der Schweiz und in der EU legal und verkehrsfähig seien. „Die entsprechenden Gutachten liegen vor. Die Gründe dafür beinhalten aber wettbewerbsrelevante Informationen, die wir hier nicht preisgeben können.“

Auf eine entsprechende Anfrage von Business Insider antwortete dm-Marketingchef  Sebastian Bayer: „Aus unserer Sicht gibt es aktuell keinen Grund, das Produkt als bedenklich oder nicht verkehrsfähig einzustufen. Sollte sich an dieser Einschätzung etwas ändern, werden wir natürlich entsprechend reagieren.“ 

Neben den Kaugummis listet dm weiterhin online auch CBD-Öl und CBD-Kapseln. Bei Rossmann sind diese hingegen von der Seite verschwunden. Rossmann reagierte bisher nicht auf die Anfrage von Business Insider.

Verbraucherschützer warnen vor CBD-Produkten

Auch wenn CBD an sich in der Regel nicht gesundheitsgefährdend ist, warnen Verbraucherschützer vor dem Kauf. „Produkte, die mit CBD beworben werden, würde ich derzeit meiden“, sagte Angela Clausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW, zu Business Insider. Denn: Sie seien entweder nach der EU-Verordnung nicht verkehrsfähig und damit nicht erlaubt, oder aber eine Mogelpackung.

„Viele Produkte sind inzwischen vom Markt verschwunden. Andere Händler haben Hanföle auf den Markt gebracht und CBD auf die Verpackung geschrieben — das ist natürlich irreführend“, so Clausen. CBD-Öl wird nachgesagt, eine entspannende und entzündungshemmende Wirkung zu haben. In der Drogerie ist es deshalb oft im Pharmazeutika-Regal zu finden. Eindeutig wissenschaftlich nachgewiesen ist die heilende Wirkung von CBD allerdings nicht.

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Vergleich der chemischen Zusammensetzung von CBD und THC

Wirft man einen Blick auf die Molekülstruktur von CBD und THC, könnte man meinen, dass sie sich auch in der Wirkung auf den menschlichen Körper nicht großartig unterscheiden können. Beide Cannabinoide haben exakt dieselbe chemische Zusammensetzung:

  • 21 Kohlenstoffatome
  • 30 Wasserstoffatome
  • 2 Sauerstoffatome

Doch warum reagiert unser Körper völlig unterschiedlich auf die beiden Stoffe? Ganz einfach: Die beiden Cannabinoide unterscheiden sich nur in der Anordnung eines einzelnen Atoms. Dieses mikroskopisch kleine Atom ist für die enormen Unterschiede in der Wirkung der beiden Zwillinge verantwortlich.

Unterschiede in der Funktionsweise von CBD und THC

Wie du wahrscheinlich eben bereits herauslesen konntest, sind THC und CBD sogenannte Cannabinoide. Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die in unserem Körper mit einem Netzwerk aus Rezeptoren, dem Endocannabinoid-System, interagieren. Dieses Endocannabinoid-System, oder kurz ECS, besteht in erster Linie aus CB1- und CB2-Rezeptoren und reguliert lebenswichtige physiologische Körperfunktionen.

CB1-Rezeptoren beeinflussen wichtige psychische und physiologische Prozesse, unter anderem motorische Koordination, Stoffwechsel und Schmerzen. Sie sitzen in Regionen des Gehirns, sowie im Rückenmark.

Dagegen befinden sich die CB2-Rezeptoren im zentralen Nerven- und Immunsystem mit der Aufgabe Entzündungen und Schmerzen zu lindern.

Sowohl THC, als auch CBD binden am CB2-Rezeptor. Der molekulare Unterschied der beiden Cannabinoide, macht sich allerdings bei der Interaktion mit dem CB1-Rezeptor bemerkbar.

In der Regel werden deine CB1-Rezeptoren von Anandamid, einem körpereigenen Cannabinoid, besetzt. Da Sport die Freisetzung von diesem sogenannten Endocannabinoid fördert, entsteht auch das unter Sportlern beliebte Läufer hoch. Warum? Weil CB1-Rezeptoren dazu in der Lage sind deine Euphorie zu steigern.

Eine kurze Erklärung für alle, die den Begriff Läuferhoch, bzw. auch Runners High noch nie gehört haben: Er beschreibt einen Zustand der Hochstimmung, welcher nach längerem Laufen auftreten kann.

Konsumierst du, in welcher Form auch immer, THC, dockt auch dieses an die CB1-Rezeptoren an und es tritt der prominente Cannabisrausch auf.

CBD hingegen, kann aufgrund seiner molekularen Struktur nicht am CB1-Rezeptor binden oder, besser gesagt, nicht direkt. So kann CBD zwar nicht am aktiven Zentrum des Rezeptors andocken, jedoch hervorragend am sogenannten allosterischen Zentrum. Durch die Bindung an diesem verändert sich die Struktur des aktiven Zentrums, sodass es es auch dem THC nicht mehr möglich ist am aktiven Zentrum zu binden.

CBD wirkt nicht nur selbst nicht berauschend, aufgrund der gerade beschriebenen allosterischen Hemmung neutralisiert es sogar effektiv die psychoaktiven Effekte von THC.

Die unterschiedlichen medizinischen Vorteile von THC und CBD

Da THC und CBD auf andere Weise mit dem Endocannabinoid-System interagieren, weichen die zwei Cannabinoide auch in der Wirkung auf den menschlichen Körper stark voneinander ab. So kann zum Beispiel CBD bestimmte gesundheitliche Beschwerden lindern, bei denen THC keine oder nur wenig Abhilfe schafft.

Medizinisches Potenzial von CBD

Forschungsstudien zeigten, dass sich CBD unter anderem zur Behandlung von folgenden Leiden eignet:

  • Angstörungen
  • Schmerzen
  • Depressionen
  • Migräne
  • Übelkeit
  • Entzündungen
  • Anfälle
  • Psychische Störungen
  • entzündliche Darmerkrankungen

Medizinisches Potenzial von THC

Mit THC lassen sich unter anderem folgende Beschwerden effektiv therapieren:

  • Angststörungen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Glaukom
  • Spastik

Vergleich der Nebenwirkungen von THC und CBD

Mögliche Nebenwirkungen von CBD

Forscher der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, führten zahlreiche Human-, sowie auch Tierstudien durch um die Verträglichkeit von Cannabidiol auf die Probe zu stellen. Die Resultate waren eindeutig:

CBD …

  • … ist nicht schädlich
  • … macht nicht abhängig
  • … hat gesundheitliche Vorteile

Trotz alledem sind natürlich gewisse Nebenwirkungen, wenn auch geringe, möglich. Allerdings treten diese in der Regel erst bei hohen Dosierungen auf. Vorstellbar sind:

  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit

Mögliche Nebenwirkungen von THC

Bei THC hingegen scheiden sich die Geister. Die eine Partei verteufelt das Cannabinoid, die andere erkennt den therapeutische Nutzen. Aber belaufen wir uns auf den Nebenwirkungen, welche auf Fakten basieren. Möglich sind:

  • Koordinationsprobleme
  • erhöhter Puls
  • trockener Mund
  • rote Augen
  • Gedächtnisverlust
  • langsamere Reaktionszeiten

Dabei handelt es sich um vorübergehende unerwünschte Nebeneffekte der psychoaktiven Wirkung.

Ganz im Gegensatz zu CBD kann THC allerdings bei zu häufigem Konsum durchaus langfristige Folgen nach sich ziehen. Beispielsweise verursacht dauernder THC Konsum zwar, im Gegensatz zum Alkohol, keine bleibenden Hirnschäden, kann allerdings unter Umständen eine Beeinträchtigung der kognitive Leistung nach sich ziehen. Auch kann sich eine psychische, sowie eine milde körperliche Abhängigkeit von THC entwickeln. Glücklicherweise ist allerdings weder THC, noch CBD tödlich.

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Echter oder Falscher Honig

Ist, wenn man im Supermarkt zum Honig greift, auch wirklich das drin, was dem Käufer versprochen wird? „Um die nötige Menge zu produzieren, wird Honig im großen Stil mit billigem Sirup gestreckt, und das ist bei diesem Naturprodukt nicht zulässig“.

Mittlerweile gehört das „flüssige Gold“ gar zu den am meisten gefälschten Lebensmitteln weltweit. Speziell Konzerne aus China, mit 474.000 Tonnen größter Produzent der Welt, überschwemmen den Weltmarkt mit gepanschtem Honig. In der EU rangiert er bereits auf Platz 6 der gefälschten Lebensmittel – 1,4 von zehn Honigproben sind laut EU-Analyse verfälscht. Das Problem: Für den Konsumenten ist oft nicht zu erkennen, woher der Honig in den Supermarktregalen stammt. Dazu ist wahre Detektivarbeit nötig, denn chinesischer Honig ist meist nicht also solcher belabelt.

Falsches Label

Seit die USA China mit Strafzöllen belegt haben, exportiert man in Länder wie Thailand, Vietnam oder die Ukraine, damit der Honig unter falscher Flagge in die EU geschleust werden kann. Und auch die Wissenschaft hat Mühe, die Fälschungen aufzuspüren. „Es gibt so viele verschiedene Sirupe, die beigesetzt werden könnten, dass man nie weiß, wonach man suchen muss“, sagt Lebensmittelanalytiker Stephan Schwarzinger. 

Auf 600 Millionen Euro schätzt Norberto Garcia den wirtschaftlichen Schaden, der jedes Jahr durch verfälschten Honig für die ehrlichen Imker entsteht. Gleichzeitig warnt der Experte: „Der ökonomische Schaden ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Grund: Wenn Imker nicht mehr überleben können, wird es weniger Bienen geben. Wenn dadurch die Pflanzen unbestäubt bleiben, leidet die Artenvielfalt – mit schwerwiegenden Folgen für den gesamten ökologischen Kreislauf. 

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