Ernährungstherapie

Es gibt Menschen auf der Welt die an einer seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung leiden. Dazu gehören zum einen Mukoviszidose-Patienten. Wie Phenylketonurie, Harnstoffzyklusdefekte oder einer Glykogenspeicherkrankheit (Glykogenose).

Pura VIda CBD Öl kann den Stoffwechsel wieder Regeln und ins Gleichgewicht bringen.

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Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie ist eine Form der physikalischen Therapie, die Bewegung zur Behandlung von Beschwerden einsetzen.

Sie gehört zu den wichtigsten Anwendungen im physiotherapeutischen Bereich und bedient ein breites Einsatzspektrum – von Herz-Kreislauferkrankungen über Verletzungen oder Funktionsstörungen des Bewegungsapparates bis hin zu Atemwegs- und Stoffwechselerkrankungen.

Pura Vida CBD Öl können Sie als therapeutische Begleitmaßnahme bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder bei psychischen Beschwerden anwenden.

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Psychotherapie

Psychotherapie bezeichnet allgemein die „gezielte professionelle Behandlung seelischer (psychischer) Störungen oder psychisch bedingter körperlicher Störungen mit psychologischen Mitteln“.

Die dabei angewandten Verfahren, Methoden und Konzepte sind durch verschiedene Psychotherapieschulen geprägt.

Mit Pura Vida CBD Öl können Sie ganz einfach und gezielt ihre Patienten ganz normal in ihrer Arbeit der Psychotherapie Therapieren.

Meine psychotherapeutische Weiterbildung erfolgte auf dem Gebiet der Tiefenpsychologie, was ein an die Psychoanalyse angelehntes Verfahren darstellt.

Im Gegensatz zur Verhaltenstherapie gilt es, Konflikte bewusst zu machen und zu bearbeiten.

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Zahnarzttherapie für Angstpatienten

Wirkung von Honig und Zucker auf die Zähne

Honig fördert im Gegensatz zu Rohrzucker Zahnkaries nicht.  Rohrzucker unterstützt die Bildung von Zahnbelag, in den sich Kariesbakterien einnisten können, die den Zahn angreifen.

Die Glukose- und die Fruktose des Honigs fördern die Belagbildung jedoch nicht, weshalb beim Honigkonsum  die negative Wirkung auf die Zähne wesentlich geringer ist.

Die Inhibine des Honigs (wenn er nicht erhitzt wurde) hemmen Kariesbakterien in ihrer Aktivität!

Hinzu kommt, dass Honig anders als Zucker verzehr wird. Honig wird in der Regel im Rahmen von Mahlzeiten in Kombination mit anderen Lebensmitteln zu sich genommen.

Somit wird Honig im  Gegensatz zu Zucker in Form von Bonbons, Lutscher etc. beim Verzehr durch andere Speisenarten schnell vom Zahn entfernt.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass Honig viele Vitamine und Enzyme mit einer vielreichen gesundheitsfördernden Wirkung enthält.

Zudem verfügt Honig über eine aromatische Süße. Zucker hingegen ist nur süß.

Aufgrund der oben aufgeführten Argumente, sind wir von Honigplus der Meinung, dass der Verzehr von Honig besser ist als Zucker.

Wir empfehlen den Honig mit CBD Extrakt von Pura Vida CBD .

Diese enthalten aufgrund unseres  besonders schonenden Bearbeitungsverfahrens besonders viele Vitamine und gesundheitsfördernde Enzyme.

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Physiotherapie

Die Behandlungen werden von Physiotherapeuten und in Teilbereichen von Masseuren und medizinischen Bademeistern durchgeführt.

 Physiotherapeut ist in Deutschland kein eigenständiger Heilberuf, sondern gehört zu den Gesundheitsfachberufen (früher Heilhilfsberufe).

Die medizinische Notwendigkeit einer Behandlung wird ausschließlich durch Ärzte oder Heilpraktiker festgestellt und auf Rezept verordnet, außer bei präventiven Maßnahmen.

Tipp: Kaufen Sie sich ihr Persönlichen Pura Vida CBD Massageöl und nehmen es zu ihrer verschrieben Massagestunde mit.

Sporttherapeuten, -wissenschaftler und -lehrer erfüllen nicht die Zulassungsvoraussetzungen als Physiotherapeut und dürfen physiotherapeutische Heilmittel wie z. B. Krankengymnastik weder erbringen noch abrechnen.

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Pura Vida CBD Therapeuten gesucht Region Deutschland

Sie führen einen Therapeuten Beruf aus wie Masseur oder gar Zahnarzt für Angstpatienten, dann sind sie bei uns genau richtig.

Bringen Sie auch ihren Kunden Pura Vida CBD Produkte nahe.

Sie und ihre Kunden werden es ihnen und ihrem geschohnten Portmoney danken.

Ob es eine Hochwertige Therapeutische Massage mit Pura Vida CBD Vollspektrum Massageöl oder gar ein Löffelchen Honig bei Zahnarzt gegen die Angst und die Entzündungen.

Profitieren auch Sie jetzt mit von Pura Vida CBD Produkten

Und Sie werden begeistert sein.

Darf es gerne mehr sein:

All unsere Produkte sind für Jung und Alt ausgelegt.

Wer darf es verwenden:

Alternative Verfahren

EMDR

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist keine neue Therapierichtung, sondern ein schulenergänzendes Zusatzverfahren.

Die Verarbeitung belastender Gedächtnisinhalte und starrer Überzeugungen im Selbstkonzept geschieht durch therapeutisch angeleitete Konzentration auf die innere Wahrnehmung. Die psychodynamisch-behaviorale Behandlungsmethode EMDR gehört nach Jahren kritischer Forschung heute zum internationalen Behandlungsstandard.

Es handelt sich um eine visuell-konfrontative, entspannende und stark unterstützende Methode. Bilateral wechselnde Sinnesreize (induzierte Augenbewegungen, Antippen der Hände, Schnippen mit den Händen) bringen die Verarbeitung und Integration traumatischer Erfahrungen neu in Gang und führen sie zu Ende

Entspannungsverfahren

synonym: EntspannungstechnikenEntspannungsmethoden) sind übende Verfahren zur Verringerung körperlicher und geistiger Anspannung oder Erregung. Körperliche Entspannung und das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden. Entspannungsverfahren werden als Behandlungsverfahren in der Psychotherapie und allgemein zur Psychohygiene genutzt.

Für die Übung der Entspannungsverfahren gibt es ritualisierte Settings, in denen eine bestimmte Zeitdauer der Übung mit festgelegten Übungsphasen, eine bestimmte körperliche Haltung, zumeist Sitzen oder Liegen, und die Konzentration auf bestimmte Vorstellungen oder Empfindungen vorgegeben werden.

Gesprächstherapie

Der Personzentrierte Ansatz wurde von dem amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers (1902-1987) aus seiner psychotherapeutischen und pädagogischen Arbeit mit Erwachsenen und Kindern entwickelt: Im Mittelpunkt von Psychotherapie und Beratung steht die Person – nicht das Problem. Menschen erfahren und lernen in Psychotherapie oder Beratung, ihre verborgenen Fähigkeiten zu entwickeln und eigenständig Lösungen für ihre Probleme zu finden.

Auf der Grundlage des Personzentrierten Ansatzes entstanden mittlerweile national und international verbreitete Psychotherapie- und Beratungsmethoden. Für das Psychotherapieverfahren ist in Deutschland der Name „Gesprächspsychotherapie“ bzw. „Klientenzentrierte Psychotherapie“ gebräuchlich.

Grundlagen der Methode von Carl R. Rogers sind systematische Beobachtungen und Erkenntnisse aus professionellen Beziehungen in Psychotherapie und Beratung, die sich als hilfreich erwiesen haben. Entscheidend dafür sind drei sogenannte „Variablen“:

Die Therapeutin / der Therapeut bzw. die Beraterin / der Berater begegnen der Klientin / dem Klienten

  • mit positiver Wertschätzung und Achtung
  • vorurteilsfrei und versteht ihn aus dessen Lebenszusammenhängen
  • ohne Fassade und Experten-Attitüde. Die Therapeutin / der Therapeut ist der Klientin / dem Klienten als konkrete Person erfahrbar.

Eine so gestaltete Beziehung ermöglicht es der Klientin / dem Klienten, sich selbst besser zu verstehen und zu akzeptieren. Die „Kraft der Beziehung“ (Rogers) hat zentrale Bedeutung. Das Entstehen einer förderlichen Beziehung ist für den Erfolg psychotherapeutischer Arbeit und Beratung entscheidend. Es schafft die Grundlagen, dass Menschen Wachstumskräfte entfalten und Probleme (Symptome) besser bewältigen können.

Über das Therapiekonzept hinaus haben die Gedanken und Konzepte von Rogers grundsätzliche Bedeutung für alle zwischenmenschlichen Beziehungen. Entsprechend fanden seine Ideen und Erkenntnisse Eingang in die beratende und in die pädagogische Arbeit. Der Personzentrierte Ansatz bildet eine Grundlage für alle psychosozialen Tätigkeitsfelder (z. B soziale Arbeit, Erziehung, Gesundheitswesen, Telefonseelsorge …).

Neurologie bereiche mit der therapeutischen Behandlung von Pura Vida CBD

Kunsttherapie ,Tanztherapie und Musiktherapie

Beim Tanzen und beim Musikzieren tun wir unseren Körper Bewegen.

Bei Kindern und Jugendlichen ist es besonders gefördert mit Gedult an die ganze Sache zu gehen. Mit Pura Vida CBD Öl können Sie bei ADHS Personen eine gute gezielte Therapie beginnen. Durch höhere Aufmerksamkeit Aufnahme fällt es ihnen leichter sich auf die Sache zu konzentrieren.

Humanistische Verfahren

Die Humanistische Psychotherapie versteht sich als Weiterentwicklung der Humanistischen Psychologie zu einer angewandten Wissenschaft des Intersubjektiven zur Erkundung und Transformation des Erlebens des Patienten in seinen Beziehungskontexten zur Bewältigung von psychischem Leid. Die Humanistische Psychotherapie stellt das psychische Wachstum (im Sinne persönlicher Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung in sozialen Kontexten) durch Aktivierung und Entfaltung spezifisch menschlicher Ressourcen (Potentiale) auf ein von Sinn getragenes, selbstverwirklichendes, authentisches Leben hin in den Mittelpunkt.

Weitere Psychotherapie bereiche mit Pura Vida CBD Öl

Hypnose

Integrative Therapie

Körperorientierte Verfahren

Kurzzeittherapie

NLP

Psychoanalyse

Systemische Therapie

Tiefenpsychologisches Verfahren

Traumatherapie

Verhaltenstherapie

Behandlungs-Schwerpunkte

allg. psych. Problem – Lebensberatung

Um auf einen Menschen zugehen zu können muss er sich entspannen.

Viele alltägliche Probleme müssen wir bewältigen doch es ist durch Stress und Anspannung nicht zu erzielen. Mit Pura Vida CBD können sie durch den gezielten Einsatz von unseren Pura Vida CBD tropfen auf ihre Klienten zugehen und sie können sich viel besser öffnen ohne unter druck oder zwang zu stehen.

  • Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppenberatung
  • Krisenintervention
  • Psychologische Lebensberatung
  • Familienberatung
  • Paarberatung
  • Trennungs-und Scheidungsberatung
  • Sexualberatung
  • Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung
  • Beratung bei Kinderwunsch(-behandlung)
  • Beratung für werdende Mütter und Väter bei Pränataldiagnostik
  • Traumaberatung
  • Beratung bei Transsexualität / Transidentität
  • Beratung für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind (Bestärkungsstelle)
  • Beratung für Frauen, die Gewalt in der Partnerschaft ausüben
  • Psychosoziale Beratung für ALG II – Empfänger*innen (n.§16 Abs.2 SGBII)

Angst – Phobie

Das wesentliche Symptom der generalisierten Angststörung sind anhaltende Sorgen oder Ängste, die viele Lebensbereiche umfassen und nicht auf bestimmte Situationen beschränkt ist.

Die Angst kann ohne Grund auftreten.

Oft machen sich die Betroffenen aber auch Sorgen über reale Bedrohungen, wie zum Beispiel Autounfälle oder Erkrankungen, die Verwandten zustoßen könnten; dabei ist ihre Furcht in unrealistischer Weise übersteigert.

Die Patienten sind innerlich unruhig, angespannt, nervös und haben häufig Schlafstörungen.

Ein wichtiges Merkmal ist das Gefühl einer nahenden Katastrophe.

Angstsymptome treten nicht – wie bei der Panikstörung – alle gleichzeitig in Form eines plötzlichen Angstanfalls auf, sondern einzeln und über den Tag verteilt:

  • Herzrasen
  • Zittern 
  • Ruhelosigkeit
  • Schwitzen
  • kalte und feuchte Hände
  • Mundtrockenheit
  • Übelkeit
  • „Kloßgefühl“ im Hals
  • Muskelverspannungen im Rücken

Die Sorgen führen dazu, dass sich die Patienten Dinge vermeiden oder aufschieben, wie zum Beispiel Reisen.

Soziale Angststörung (Soziale Phobie)

Die Soziale Phobie ist eine extreme Form der Schüchternheit. Menschen mit einer Sozialphobie haben in Situationen Angst, in denen sie sich von ihren Mitmenschen kritisch betrachtet oder beobachtet fühlen:

  • in einer Situation zu sein, in der alle Blicke auf einen gerichtet sind, eine Rede  halten, ein Gedicht aufzusagen oder ein Lied vor anderen zu singen
  • sich in einer Unterrichtsstunde melden oder etwas an die Tafel  schreiben
  • eine Prüfung ablegen
  • zu einer Behörde oder zu einem Arzt zu gehen
  • mit einem Vorgesetzten sprechen
  • sich in einem Streitgespräch gegenüber anderen durchsetzen
  • in einem Restaurant essen
  • im Beisein anderer Menschen zu telefonieren
  • einen Fremden ansprechen
  • sich zu einer Verabredung  treffen
  • eine Frau/einen Mann kennen zu lernen

Menschen mit einer Sozialphobie vermeiden deshalb solche Situationen. Wenn sie solche Situationen durchstehen müssen, leiden sie unter Erröten, Zittern, Angst zu Erbrechen oder Toilettendrang.

Rund sieben Prozent der Bevölkerung sind von sozialer Phobie betroffen.

Die Angststörung beginnt meist schleichend schon in der Kindheit oder Jugend.

Am schlimmsten sind die sozialen Ängste zwischen dem 20. und dem 35. Lebensjahr; danach können sie sich oft bessern.

Wenn sie Pura Vida CBD Öl zu sich nehmen können sie sich viel besser entspannen weil das Gehirn den Stress Momente oder gar falsche Signale ausblenden kann.

Durch unsere CB1 und CB2 Rezeptoren können Stress oder unnötige gefahren gefiltert und in die richtige spur gebracht werden.

Depression

Oft gefolgt von Depressionen können sie auch hier schnellst möglich in ihrer Therapie einen sanften Weg finden sich mit sich selbst und ihrer Welt ins reine zu kommen.

Durch die Regelung der Neurologischen Rezeptoren können wir viel einfacher mit einer Therapie beginnen. Auch das vorbeugen vor einer Deppression ist durch Regelmässigen Konsum hervorgehoben.

Essstörung

Die Nahrungsaufnahme gehört zu den grundlegendsten Bedürfnissen des Menschen und ist immer mit sinnlichen Genüssen und Wohlgefühl verbunden.

Von jeher gehört das gemeinsame Essen zum Ritual des Zusammenlebens.

Manchmal verspühren wir aber durch eine Störung im Körper kein Signal nach ich habe Hunger. Mit Pura Vida CBD Öl kann das Hungergefühl im Nervensystem angeregt werden und das Signal zum Magen transportieren ah ich habe hunger.

Neurologie

Persönlichkeitsstörung

Psychoonkologie

Psychose – Schizophrenie

Psychosomatik

Schmerzen

Pura Vida CBD Öl kann zu beruhigung und entkrampfung eingesetzt werden und kann die teilweise sehr schmerzhaften Menstruationsbeschwerden lindern.

Studien zeigen, dass Cannabidiol (CBD) chronische Entzündungen und Schmerzen sehr gut hemmen kann. CBD gegen Schmerzen wirkt entzündungshemmend und muskelentspannend und lindert so die Schmerzen

Sexualität

Stress – Burnout – Mobbing

Sucht

Supervision

Trauer

Trauma – Gewalt – Missbrauch

Zwang

Damit wir allen helfen können bieten wir rund um unsere Produkte eine umfangreiche Beratung an.

Bewirb dich jetzt und sende uns deine Gewerbeschein (PDF oder Word Dokument).

Per Post: an unten stehende Anschrift

Per Email an: Info@definizium-records.de

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Pura Vida CBD Tee mit 4% CBD

Pura Vida CBD Tees mit 4% CBD ist in Deutschland frei verkäuflich und kann wie normaler Tee konsumiert werden. Im Gegensatz zu medizinischem Cannabis ist er weitestgehend frei von Tetrahydrocannabinol (THC).

THC kann in Spuren vorkommen, der THC-Wert darf bei Nutzhanf jedoch 0,2 % nicht überschreiten. Nutzhanf wird vor allem zur Gewinnung von Hanffasern verwendet. Zur Herstellung der CBD-Rohstoffpaste wird die Blüte genutzt. Weitere Produkte aus Nutzhanf sind Hanfsamen, fettes Hanföl und ätherisches Hanföl. In letzter Zeit wird der Nutzhanf auch für die Herstellung von CBD-haltigen Produkten genutzt. Im Nutzhanf findet sich nämlich das Cannabinoid Cannabidiol (CBD). Dieses fand in den letzten Jahren große Beachtung bei Wissenschaftlern. Zahlreiche Untersuchungen zeigten, dass CBD bei verschiedenen Erkrankungen hilfreich sein kann.

CBD-haltige Arzneimittel sind nur mit ärztlichem Rezept, CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel sind ohne Rezept erhältlich. Im Handel werden letztere meist in Form von öligen CBD-Tropfen angeboten. Eine günstige Alternative hierzu ist die Zubereitung eines Tees aus Nutzhanf. Hierbei muss auf die richtige Aktivierung des Cannabidiols geachtet werden. Dies geschieht mittels der sogenannten Decarboxylierung. Anders als für CBD-haltige Arzneimittel kann für Nutzhanftee keine Kostenübernahme der CBD-Therapie bei der Krankenkasse beantragt werden.

Ein Vorteil des CBD-Tees im Vergleich zu Produkten mit isoliertem CBD: In einem CBD-reichem Tee (oder auch einem Vollspektrum-CBD-Öl) aus Nutzhanf finden sich neben dem CBD noch viele weitere Inhaltsstoffe. Wie israelische Forscher herausfanden, verhelfen diese dem CBD zu einer besseren Wirkung.

Cannabis-Tee aus CBD-reichem Nutzhanf: Aktivierung von CBD mittels Decarboxylierung

Im Nutzhanf findet sich CBD nur teilweise in seiner Reinform, sondern auch als sogenannte Carboxylsäure (CBDA). CBDA ist im Vergleich zu CBD relativ wirkungslos. Für eine optimale Wirkung sollte CBDA vor der Anwendung deshalb zu CBD umgewandelt werden. Der dafür notwendige Prozess heißt Decarboxylierung.

Bei oder vor der Teezubereitung müssen die Inhaltsstoffe aktiviert werden.

Die vollständige Decarboxylierung von CBDA wird durch Hitze erreicht. Nutzhanftee sollten hierfür lange genug Hitze ausgesetzt werden. Generell gilt: Bei niedrigen Temperaturen wird eine längere Zeit benötigt als bei höheren Temperaturen. Für die Decarboxylierung sind zwei verschiedene Methoden anwendbar. Bei der einen (Erhitzen im Backofen) geschieht die Decarboxylierung vor der Teezubereitung, bei der anderen währenddessen.

Teezubereitung

Für eine Portion Tee wird ein gehäufter Teelöffel mit 1/3 Liter Wasser und etwas Fett (zum Beispiel ein Teelöffel Sahne oder Kokosfett) eine Stunde lang bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme gekocht. Das CBD wird nach der Decarboxylierung vom Fett gebunden und kann dann besser aufgenommen werden. Um den Arbeitsaufwand zu minimieren können Sie eine größere Menge Tee kochen und diese im Kühlschrank für bis zu drei Tage lang aufbewahren. Unser Tipp für mehr Terpene im Tee: Nach dem Kochen kann dem Tee noch etwas Nutzhanf hinzugefügt werden, der dann bei geschlossenem Deckel noch 15 Minuten ziehen sollte. So gelangen auch verschiedene Terpene des Hanfs in den Tee, die sich während des Kochvorgangs verflüchtigt haben.

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Geschmack mit Profil – Terpene

Noch vor einigen Jahren wussten nur Hanffreunde mit sehr großem Hang zum Theoretischen was ein Terpen ist. Heute ist es in Verbindung mit Cannabis in aller Munde, gut, das war es früher auch, nur wusste eben kaum jemand Bescheid. Mit der globalen Cannabis Renaissance, vor allem in medizinischer Hinsicht, schwappte das Wort in Forschungsergebnissen über Wirkstoff-Zusammenhänge spezifischer Cannabis-Sorten auf bestimmte Krankheiten oder Symptome mit in das gängige Vokabular der interessierten Hanfgemeinde von heute.

Was sind Terpene?

Wenn im Folgenden der Begriff Terpene gebraucht wird, dann werden damit auch Terpenoide mit eingeschlossen. Terpene leiten sich von Isopren ab. Isopren ist eine einfache Kohlenwasserstoffverbindung (C5H8), Terpene wiederum sind Verbindungen dieser Kohlenwasserstoffe. Terpenoide beinhalten zusätzlich zu den Kohlenwasserstoffmolekülen noch mehr funktionale Gruppen aus anderen chemischen Elementen.
Terpene und Terpenoide sind nicht erst durch Cannabisforschung bekannt geworden. Sie geben der Natur die vielen Aromen, Gerüche und Geschmäcker. Und so wurden sie schon seit Jahrhunderten isoliert und industriell verwendet, zum Beispiel für die Herstellung von Parfum und Kosmetik. Mittlerweile hat man festgestellt, dass viele Terpene auch aus medizinischen Aspekten interessant sind, da sie zum einen Einzelwirkungen haben, und zum anderen sowohl mit anderen Terpenen und Terpenoiden, als auch zum Beispiel mit Cannabinoiden in Wechselwirkungen interagieren. Die Wechselwirkungen von Cannabinoiden untereinander und in Kombination mit Terpenen sind sehr komplex, und werden der Wissenschaft noch viel Stoff zur Forschung liefern. Diese vielfältigen Effekte begründen auch die unterschiedlichen Wirkungsweisen verschiedener Cannabis-Sorten.

Isolierte Terpene

Von Kosmetik bis zur Lebensmitteltechnik, überall wird mit den Terpenen, also den Aromen aus der Natur, gearbeitet. Cannabis soll über 120 verschiedene Terpene beinhalten, man geht davon aus, dass es insgesamt weit über 30.000 verschiedene Terpene und Terpenoide gibt. Einige der bereits bekannten Terpene, die Hanfpflanzen enthalten können, sind bereits bezüglich ihres Aromas und auch ihrer pharmakologischen Wirkung erforscht. Und sie kommen noch in vielen anderen Pflanzen vor, bei manchen kann man dies am Geruch nachvollziehen.

Limonen

Wie der Name unschwer erkennen lässt, ist Limonen für den bei Cannabis beliebten Zitrus-Duft zuständig, und nicht nur bei Cannabis. Auch Zitrusfrüchte, Pfefferminze und Wachholder enthalten das Terpen. Medizinisch relevant macht es seine Blutdruck senkende, antibakterielle und antidepressive Wirkung, aber auch gegen Pilze oder Sodbrennen soll es gut sein.
Es wird gerne in der Lebensmittelproduktion oder zur Herstellung von Parfum verwendet, als Fettlöser eingesetzt, aber auch bei Cannabisextrakten dient es als Geschmacksverstärker.

Myrcen

Das in Cannabis in höchster Konzentration enthaltene Terpen heißt Myrcen. Es kommt außerdem in Zitronengras, Thymian, Hopfen und Eisenkraut vor. Das Aroma ist Hopfen-artig, harzig und krautig, wenn es sehr konzentriert ist, kann es stechend sein. Wie Limonen hat es eine antidepressive Wirkung, ist darüber hinaus antiseptisch, und kann in Krebstherapien helfen. In Cannabis begünstigt Myrcen die Wirkung von THC, indem es die Durchlässigkeit der Zellmembranen erhöht, so dass mehr THC ins Blut gelangen kann. Motorische Entspannung und sedative Effekte wurden bei Tests an Mäusen festgestellt, sowohl bei Myrcen als auch bei Limonen. Industriell wird Myrcen seines Geruchs wegen hauptsächlich für die Herstellung von Kosmetikprodukten eingesetzt.

Pinen

Ein weiteres Terpen, das in Cannabis sehr häufig zu finden ist, ist Pinen, genauer gesagt kommt es in zwei unterschiedlichen Strukturen (Isomere) vor. Alpha Pinen und Beta Pinen können durch trockene Destillation aus Koniferen-Holz gewonnen werden (Terpentin). Andere Pflanzen, die Pinen enthalten, sind Kiefer, Fichte, Salbei, Beifuß, und Eukalyptus und viele mehr. Kein Terpen kommt in der Natur häufiger vor und das Aroma erklärt sich durch den Namen und die Vertreter der Nadelbäume, die es auch beinhalten, von selbst. Pinen wirkt antibiotisch, antibakteriell und entzündungshemmend. Es kann als Bronchospasmolytikum eingesetzt werden. In Produkten wie Öle, Wachsen und Farben wird Pinen verarbeitet.

Linalol

Auch Linalol kann man neben Cannabis in hunderten anderer Pflanzen finden, Minze, Zimt, Birke, aber auch in Zitrusfrüchten. Auch von diesem Terpenoid gibt es Isomere, S-Linalol und R-Linalol. S-Linalol hat einen blumigen und süßen Duft, während R-Linalol ein holziges Aroma hat. Linalol kommt auch in Lavendel vor, was bereits sehr lange für seine beruhigende und Angst lösende Wirkung geschätzt wird. In der Industrie werden zigtausend Tonnen Linalol verbraucht, meist als Geruchs- oder Geschmacksstoff.

Beta-Caryophyllen

Ihm verdanken Gewürznelken, Rosmarin und Hopfen ein Teil ihres Aromas. BCP, wie Beta-Caryophyllen ab gekürzt genannt wird, ist ein besonders interessantes Terpen, weil es ein sehr aktiver Wirkstoff in Cannabis ist. Es kann sich an den Cannbinoid-Rezeptor CB2 binden, und beschleunigt dort entzündungshemmende Effekte. Leider ist es auch die Substanz in Marihuana, die durch Drogenhunde aufgespürt werden kann.

In diesem sehr kleinen Auszug aus den Wirkungen von Terpenen und Terpenoiden wird deutlich, dass mit so vielen einzelnen Effekten, zuzüglich ihrer Wechselwirkungen untereinander, die weitere Forschung in Sachen Cannabis-Medizin, aber auch von Terpenen allgemein, noch viele Möglichkeiten zu Tage fördern wird. Aber auch die Industrie hat Terpene lange schon für sich entdeckt und wird mit wachsender Verfügbarkeit von Cannabis weltweit von der Vielfalt der Aromen profitieren, die die Pflanze zu bieten hat.

Terpene in Hanf Extrakten und CBD-Öl

Alle erwähnten Terpene sind auch sehr beliebt um CBD Öle damit anzureichern. Zwar stammt das CBD auch aus der Hanfpflanze, insofern bringt die Extraktion je nach Verfahren bereits einen gewissen Terpen-Gehalt mit sich, dieser ist in der Regel aber sehr gering. Durch das Zusetzen von Terpenen wird nicht nur das Aroma eines CBD Öls, sondern auch seine Wirksamkeit verbessert. Den Grund dafür nennt man den Entourage-Effekt. Dieser besagt, dass eine Pflanzenarznei im ganzen verabreicht wirksamer ist als die isolierten Wirkstoffe einzeln, was soviel bedeutet, dass die Terpene die Wirkung des CBD´s günstig beeinflussen und umgekehrt. Die Cannabinoide und Terpene sind in Wechselwirkungen verbunden. Einige der pharmakologischen Effekte der Terpene und Terpenoide werden dementsprechend auch durch das CBD unterstützt und verstärkt. So kommt es, dass ein Vollextrakt auch dann wirksamer sein kann als ein reines CBD Öl, welches kaum Terpene beinhaltet.

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CBD lindert Entzugs-Symptome bei Methamphetaminabhängigkeit

Noch immer wird Cannabidiol (CBD) gern als der sekundäre Wirkstoff von Cannabis bezeichnet. Tetrahydrocannabinol (THC) hat die eindeutig spürbarere unmittelbare Wirkung, da es psychoaktiv ist. Es wurde außerdem zuerst entdeckt und kommt in den meisten Cannabispflanzen auch in höherer Konzentration vor als CBD. Was allerdings die medizinische Relevanz anbelangt, so wird CBD zunehmend interessanter. Mittlerweile verwenden sehr viele Menschen das Cannabinoid zur Förderung der Gesundheit oder zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen. Der wachsende wissenschaftliche Kenntnisstand öffnet immer mehr Möglichkeiten für den Einsatz von Cannabidiol.

Auch für die Suchtbehandlung wird CBD zunehmend bedeutend

Neben der Behandlung von Krankheiten gewinnt auch die Anwendung zur Linderung von Symptomen der Sucht an Bedeutung. Obwohl CBD keine Rauschzustände hervorrufen kann, hat es Auswirkungen auf den Gemütszustand des Anwenders. Es wirkt beruhigend, neuroprotektiv, und kann so Ängste und Nervosität lindern oder bei Schlaflosigkeit helfen. Diese Eigenschaften sind hilfreich bei der Bewältigung von Entzugs-Situationen. Australische Forscher haben kürzlich eine Studie zur Behandlung von Methamphetaminabhängigkeit erfolgreich durchgeführt.

Australische Forscher untersuchen CBD bei Methamphetaminabhängigkeit

In einer gemeinschaftlichen Forschungsarbeit der Macquarie University, der University of Sidney und der Lambert-Initiative haben sich die Wissenschaftler der drei Institutionen gezielt mit der Abhängigkeit von Methamphetamin auseinandergesetzt. Nachdem bereits erfolgreiche Studien zum Einsatz von CBD bei anderen Abhängigkeiten durchgeführt wurden, wollten sie das therapeutische Potenzial des Cannabinoids bei Methamphetaminsucht erforschen. Die Ergebnisse der Tierstudie sollen die Basis für die behördliche Genehmigung von klinischen Tests sein, denn die Mittel dazu stehen schon zur Verfügung.

CBD hemmt die Motivation der Sucht nachzugehen

Die vielversprechenden Ergebnisse wurden im Journal of Psychopharmacology veröffentlicht. Dort heißt es, Cannabidiol kann die Motivation senken, Methamphetamin zu konsumieren. Die 32 Ratten hatten in den Versuchen die Möglichkeit, sich durch Betätigen eines Hebels Methamphetamin selbst zu verabreichen. Manche Ratten hatten dies bis zu hundert Mal in der Stunde getan. Nach Verabreichen von Cannabidiol hat sich die Motivation den Hebel zu betätigen signifikant verringert. Auch die Neigungen rückfällig zu werden hat der Einsatz von CBD gesenkt. Die CBD-Dosis betrug für eine gute Wirkung 80 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

CBD könnte die erste medikamentöse Standardtherapie für Suchtbehandlung werden


Durch die deutlichen Resultate haben die drei Institutionen beantragt, dass Cannabidiol als Phamakotherapie für die Abhängigkeit von Methamphetamin in klinischen Versuchen getestet werden soll. Bisher gibt es kein zugelassenes Medikament, welches offiziell eine Therapie für die Sucht begleiten kann. Tatsächlich gibt bisher überhaupt keine Behandlung, die bei Meth-Sucht funktioniert. Man versucht nur auf psychosozialer Ebene dem Problem zu begegnen, oder auch mit Verhaltenstherapien. Die eigentlichen Symptome des Entzugs werden dadurch nicht gelindert. CBD bietet hier also eine neue Perspektive. Nach der Veröffentlichung der Studie bekommen die Wissenschaftler Rückmeldungen von Süchtigen, die selbst erfolgreiche Behandlungen mit Cannabidiol begannen.

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Cannabidiol und Magersucht

Anorexia Nervosa oder Magersucht ist eine Essstörung, bei der Betroffene krampfhaft versuchen, Gewicht zu verlieren. Es hat sich gezeigt, dass bei dieser Krankheit die Homöostase des Endocannabinoid-Systems gestört ist. Das gibt Grund zur Annahme, dass Cannabidiol mit seiner regulierenden Wirkung und medizinischen Eigenschaften positive Auswirkungen auf den Verlauf der Essstörung haben kann.

Anorexia Nervosa

Bei Patienten mit Magersucht ist der Wunsch Gewicht zu verlieren, so groß, dass es häufig zu lebensbedrohlicher Unterernährung oder anderen schweren gesundheitlichen Problemen kommt.

Es handelt sich dabei um die psychische Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Davon betroffen sind vor allem junge Mädchen und Frauen. Immer häufiger leiden aber auch Jungen und Männer unter Magersucht. Die Krankheit bricht häufig in der Pubertät um das 14. Lebensjahr aus.

Um mit Magersucht diagnostiziert zu werden, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. Betroffene haben oftmals den Wunsch nach übertriebener Schlankheit, haben eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie krankhafte Angst davor, Gewicht zuzunehmen.

Mithilfe von extremen Hungern, übermäßig viel Sport oder Abführ- und Entwässerungsmitteln versuchen Patienten, Gewicht zu verlieren. Außerdem wird bei Magersucht extrem auf die Kalorienzufuhr geachtet. Das kann richtig gefährlich werden, denn das Gewicht von Betroffenen kann 25% oder mehr unter dem Normalgewicht liegen. Selbst in einem solchen Fall empfinden sich Magersüchtige noch als zu dick. Ein weiterer entscheidender Punkt der Krankheit ist die nicht realistische Selbsteinschätzung.

Menschen, die an Anorexie leiden, haben oft Versagensängste und erleben die Kontrolle über ihr Gewicht als Erfolg. Mit einhergeht ständiges Wiegen, um diesen Erfolg messen zu können. Durch das ständige Zählen von Kalorien und der Zubereitung kalorienarmer Speisen beschäftigen sich Magersüchtige paradoxerweise die meiste Zeit mit Essen, nehmen aber selten an gemeinsamen Mahlzeiten teil. Signale des Körpers wie Hunger oder Müdigkeit werden mit der Zeit immer schwächer wahrgenommen.

Dauert die Krankheit länger an, kann es zu schwerwiegenden körperlichen Problemen wie Störungen der Fruchtbarkeit, Haarausfall, Osteoporose, häufiges Frieren, Nierenschäden, Herz-Kreislauferkrankungen, Kreislaufprobleme bzw. Ohnmacht, Probleme im Magen-Darm-Bereich oder Zahnschäden kommen. Zu den physischen Symptomen kommen psychische Probleme wie depressive Verstimmungen oder selbstverletzendes Verhalten.

Therapie

Magersucht ist eine ernste und schlimme Erkrankung, die auch Familie und Freunde von Patienten extrem belasten kann. Therapieansätze umfassen Psychotherapie mit einer begleitenden Ernährungsberatung. Betroffene lernen dabei, sich ausgewogen zu ernähren und wie sie Essen wieder ohne Angst und ständiges Kalorienzählen das Essen genießen können.

Die Rolle des Endocannabinoid-Systems bei der Nahrungsaufnahme

Wir erfahren immer mehr über die Bedeutung des Endocannabinoid-Systems unseres Körpers, das für viele wichtige Regulationsmechanismen eine zentrale Rolle einnimmt.

In einer Studie aus dem Jahr 2005 wurde nachgewiesen, dass Personen mit Magersucht oder einer sogenannten „Binge-Eating-Störung“ eine signifikant höhere Konzentration des Cannabinoids Anandamid im Blut hatten. Das Endocannabiniod-System scheint gestört zu sein. Patienten mit Bulimie zum Beispiel wiesen normale Blutwerte auf. Außerdem konnte man beobachten, dass die Anandamid-Konzentration mit dem Hormon Ghrelin zusammenhängt, das bei der Nahrungsaufnahme und Appetitregulierung eine wichtige Rolle spielt.

Ghrelin stimuliert das Nervensystem und damit letztendlich unser Gehirn, um bei leerem Magen ein Hungergefühl zu erzeugen und unser Essverhalten zu beeinflussen. Bei Patienten in einer Chemotherapie können bestimmte Medikamente die Freisetzung von Ghrelin hemmen und man verspürt selbst bei leerem Magen kein Hungergefühl.

In einer Studie verglichen Forscher die Gehirne gesunder Frauen mit denen von Anorexie- und Bulimiepatientinnen. Es hat sich gezeigt, dass bei Frauen mit Magersucht ein Anstieg der CB1-Rezeptorendichte in bestimmten Regionen des Gehirns beobachtet werden konnte, während gesunde Frauen eine erhöhte Rezeptorendichte in anderen Regionen aufwiesen. Außerdem kamen die bei den erkrankten Teilnehmerinnen natürliche Cannabinoide in einer signifikant niedrigeren Konzentration vor.

Man kam zu dem Schluss, dass der Anstieg der CB1-Rezeptorendichte bei Anorexie Patientinnen als Ergebnis der Kompensation einer Unterfunktion des Endocannabinoid-Systems zurückzuführen sei. Außerdem könne der Anstieg mit einer Störung des Belohnungssystems zusammenhängen.

Cannabidiol und Anorexie

CBD ist eines der wichtigsten Phytocannbinoide und kann mit seinen medizinischen Eigenschaften nützlich für unsere Gesundheit sein. Cannabidiol bindet sich an die Cannabinoid-Rezeptoren unseres Körpers und wirkt entzündungshemmend, schmerzstillen, antipsychotisch und angstlösend.

Auf dieser Grundlage scheint die Anwendung von CBD für die Linderung von Angstzuständen bezüglich der Gewichtszunahme möglich. Geht man davon aus, dass bei Magersucht das Endocannabinoid-System gestört ist, besitzt CBD das Potenzial, das komplexe System aus Rezeptoren wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Darüber hinaus kann das Cannabinoid ein schwaches System wieder ankurbeln.

Dadurch, dass CBD keine psychoaktive Wirkung besitzt und generell so gut wie keine Nebenwirkungen hervorruft, kann die Behandlung der Symptome von Magersucht mit Cannabidiol sinnvoll sein. Um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen, sollte die Anwendung vorher mit einem Arzt besprochen werden.

CBD-Produkte gibt es in verschiedenen Konzentrationen. Am vielversprechendsten sind bei schweren Erkrankungen wie Magersucht Produkte mit einem hohen CBD-Gehalt wie Öle oder CBD-Kristalle. Achten Sie beim Kauf auf die Verwendung biologisch angebauter Nutzhanfpflanzen, die mit einem zertifizierten Verfahren weiterverarbeitet und ohne Pestizide oder aggressive chemische Düngemittel angebaut wurden.

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